Europäische Künstler und Erster Weltkrieg - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Europäische Künstler und Erster Weltkrieg

George Grosz, Grey Day 1921 (Bild: Nationalgalerie Berlin / Estate of George Grosz, Princeton , N.J.)

Wie deutsche Künstler und Künstlerinnen von George Grosz über Käthe Kollwitz bis Otto Dix die Schrecken des Ersten Weltkriegs und die gesellschaftlichen Entwicklungen der 1920er Jahre in ihrer Kunst reflektierten, das konnte man bereits in einigen Ausstellungen nachvollziehen. Was die eindrucksvolle Schau „Aftermath: Art in the Wake of World War One“ in der Tate Britain auszeichnet, ist ihr Ansatz, die Kunst mehrerer europäischer Länder miteinander in Beziehung zu setzen (noch bis zum 23. September 2018).

Zu sehen sind Werke britischer, spanischer, französischer und deutscher Künstler, etwa von André Masson, Pablo Picasso, Hannah Höch oder Henry Tonks. Bestürzende Bilder des Grauens, des Leidens, der Schlachtfelder, oder Skulpturen, die die Ohnmacht des Individuums ausdrücken, wie Wilhelm Lembrucks „Der Gestürzte“, werden abgelöst durch sozialkritische Positionen, durch neue religiöse Sinnsuche oder, im Gegensatz dazu, durch die Verarbeitung der Sinnlosigkeitserfahrung in der Kunst der Dadaisten und Surrealisten.

Mehr zur Ausstellung in London

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