Exilerfahrung 1933 bis 1945 - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Exilerfahrung 1933 bis 1945

Der Koffer des deutsch-jüdischen Schriftstellers Walter Meckauer, in dem dieser seine Kurzgeschichten aufbewahrte (um 1933). (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel)

Die Deutsche Nationalbibliothek hat die spezielle Aufgabe, Zeugnisse des Exils der Jahre 1933 bis 1945 zu sammeln und zu erschließen. Aus diesen Beständen wurde jetzt eine sehr sehenswerte Dauerausstellung zusammengetragen, die eindrücklich Exilerfahrungen vor Augen stellt. Was bedeutete es, ins Exil gehen zu müssen? Was erlebten die Entwurzelten dort? Und wie prägten diese Erfahrungen das spätere Leben? Nach diesen drei Fragen gliedert sich die Ausstellung. Allgemeine Aussagen zum Exil werden mit einem biographischen Ansatz verknüpft, der zeigt, wie individuell ganz verschieden die Schicksale der Betroffenen waren.

Hiervon erzählen die Objekte selbst: Immer wieder sind es Koffer, die zu ständigen Begleitern auf verschlungenen Pfaden wurden. Zu sehen sind auch Fahrkarten, die für die Hoffnung auf ein neues Leben stehen, gefälschte Pässe, hölzerne Kästchen mit geliebten Erinnerungsstücken, Briefe, die von der verzweifelten Suche nach Angehörigen zeugen, aber auch Karteikarten des New Yorker „Emergency Rescue Committee“ oder Tagebücher und Fotoalben. Und eines wird auch klar: Nach der Rückkehr in die Heimat hatte für manche der Leidensweg noch kein Ende.

Weitere Informationen zur Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

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