Friedliche Frauen und aggressive Männer? - wissenschaft.de
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Friedliche Frauen und aggressive Männer?

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Sexuelle Kontakte im Zeichen des Krieges: amerikanische GIs und vietnamesische Prostituierte. (Foto: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden / Getty Images / Wheeler)

Ist die Ausübung von Gewalt eine Frage des Geschlechts? Sind Frauen eher friedlich und vermittelnd, Männer dagegen aggressiv und „soldatisch“? Oder sind diese angeblich typisch männlichen bzw. weiblichen Eigenschaften ein Produkt gesellschaftlicher Regeln und Traditionen? Dieser komplexen Frage geht eine große Ausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden noch bis zum 30. Oktober 2018 nach.

Die Schau „Gewalt und Geschlecht. Männlicher Krieg – Weiblicher Frieden?“ möchte scheinbare Gewissheiten erschüttern. Dafür kontrastiert sie unter anderem gängige Männer- und Frauenbilder mit historischen Erkenntnissen und Erzählungen. Angefangen beim antiken Mythos der Amazonen über Judith, die Holofernes köpfte, bis zu Frauen als Helferinnen Hitlers reicht der eine Bogen, während ein anderer eindrücklich Frauen als Opfer von Kriegsgewalt zeigt. Ein differenzierteres Männerbild wird an der Problematik des Umgangs mit Homosexualität in der Bundeswehr deutlich. Der Katalog ist im Sandstein Verlag, Dresden, erschienen.

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