Große Malerin des Klassizismus - wissenschaft.de
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Große Malerin des Klassizismus

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Als eine von wenigen Frauen machte sie als Malerin Furore: Angelika Kauffmann (hier ein Selbstbildnis, um 1764 entstanden). Privatsammlung / Foto: Markus Tretter

Die aus Chur stammende Angelika Kauffmann war schon vor allem in Italien und England eine gefeierte Malerin, als Luise von Anhalt-Dessau sie 1775 auf einer Reise durch England kennenlernte. 1795 kam es erneut zu einem persönlichen Zusammentreffen, als Luise die Künstlerin in ihrem römischen Atelier aufsuchte. Die Fürstin erstand dort das Gemälde „Amor und Psyche“ und gab ein Porträt in Auftrag, das Kauffmann 1796 fertigstellte.

Die Verbindung dieser beiden Frauen und die genannten Gemälde bilden den Kern der großen Ausstellung „Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen“, die noch bis zum 21. Oktober 2018 im Gartenreich Dessau-Wörlitz zu sehen ist. Rund 150 Kunstwerke, darunter auch Druckgraphik und Skulpturen, werden präsentiert. Dazu zählen erstmals Stücke aus zwei österreichischen Privatsammlungen. Historienbilder, Allegorien, Porträts: Deutlich wird die große Themenvielfalt der Malerin, die schon früh wegen ihrer Talente als „Wunderkind“ gepriesen und intensiv von ihrem Vater gefördert wurde. Kauffmann erhielt europaweit Aufträge, da ihre vom Klassizismus geprägte, idealisierende Malweise großen Anklang fand. Der schöne Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.

Weitere Stationen der Schau sind 2019 das Vorarlberg Museum in Bregenz und das Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg. Dort ist noch bis zum 28. Oktober 2018 die Ausstellung „Er ist wer. Männerporträts von Angelika Kauffmann“ zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Dessau-Wörtliz

Weitere Informationen zur Ausstellung in Schwarzenberg

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