100 Jahre bayerische Geschichte - wissenschaft.de
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Ausstellungen

100 Jahre bayerische Geschichte

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So entstehen Mythen: Auf dieser Postkarte bewundern zwei Touristen die Bergwelt von Oberammergau (1895/1905). (Bild: Haus der Bayerischen Geschichte)

Vor 100 Jahren wurde Bayern Freistaat. Darauf bezieht sich die Bayerische Landesausstellung „Mythos Bayern“, die noch bis zum 4. November 2018 in Kloster Ettal zu sehen ist. Obwohl allen anderen Ländern der Bundesrepublik rechtlich gleichgestellt, spiele Bayern „bis heute eine Sonderrolle; als Naturparadies und Tourismusmagnet, Wirtschaftsmacht und Bildungsland“. Ob andere Bundesländer dies auch so sehen, sei dahingestellt, jedenfalls schlägt sich das bayerische Selbstverständnis auch in der Ausstellungskonzeption nieder. Diese beleuchtet in kurzweiligen Schnappschüssen bayerische Geschichte der letzten 100 Jahre.

Wie das Klischee von paradiesischer Landschaft und Trachtenseligkeit durch Gemälde und Postkarten in alle Welt getragen wurde, zeigt eine Abteilung. Eine andere macht sich auf in Bayerns Wälder und verfolgt die Entwicklung des Naturschutzes. Außerdem ist ein keltischer Einbaum zu sehen, der 3000 Jahre auf dem Grund des Starnberger Sees lag. Natürlich dürfen auch Ludwig II. und seine Schlösserwelt oder die Passionsspiele in Oberammergau nicht fehlen.

Der Katalog ist im Friedrich Pustet Verlag, Regensburg, erschienen, wo auch eine neue Publikation zu Schloss Linderhof herausgekommen ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Kloster Ettal

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