Anzeige
Anzeige

Ausstellungen

Krieg und Kunst im Dreißigjährigen Krieg

dam0521kn01.jpg
Diese prächtige Fregatte aus Elfenbein vollendete Jacob Zeller 1620. Sie war für den sächsischen Kurfürsten bestimmt. (Bild: Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Foto: Jürgen Karpinski)

Vor 400 Jahren verwüstete der Dreißigjährige Krieg ganze Regionen Mitteleuropas. Ausgehend vom Prager Fenstersturz 1618, weitete er sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem erbitterten Kampf um Religion, Macht und politischen Einfluss aus. Während die Kampfhandlungen zahllose Opfer forderten, entstanden trotzdem Kunstwerke, als Repräsentationsobjekte, Geschenke oder als Dokumentation der Kampfhandlungen. Auch Künstler verloren ihre Heimat, und Kunst wurde zur Beute: In gezielten Plünderungsaktionen wurden ganze Sammlungen beraubt, zerstreut oder zerstört.

Im Grünen Gewölbe des Residenzschlosses ist noch bis zum 18. August 2021 die große Ausstellung „Bellum et artes“ zu sehen, an der Museen in Prag, Innsbruck, Breslau, Danzig, Stockholm, Mantua, Madrid und Brüssel beteiligt sind. Die Schau widmet sich dem Zusammenhang von Krieg und Kunst im 17. Jahrhundert. Gezeigt werden Gemälde und aufwendig gearbeitete Objekte wie etwa ein Prunkharnisch sowie eindrückliche Kupferstiche und Radierungen, die den Tod auf dem Schlachtfeld oder den Frieden in Allegorien beschwören.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Dresden

Achtung: Alle Angaben zu Ausstellungen wegen „Covid-19“-Pandemie ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich vor einem geplanten Besuch am jeweiligen Ausstellungsort.

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Pha|ryn|go|sko|pie  auch:  Pha|ryn|gos|ko|pie  〈f. 19; Med.〉 Untersuchung mit dem Pharyngoskop ... mehr

Bio|sphä|ren|re|ser|vat  〈[–va:t] n. 11〉 Naturreservat der UNESCO, das in drei Schutzzonen eingeteilt wird, klassifiziert nach der Intensität des menschlichen Einflusses

Gen|darm  〈[ã–] od. [an–] m. 16〉 1 〈urspr.〉 Angehöriger der Leibgarde französ. Könige 2 〈österr.〉 Polizist auf dem Land ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige