Kultische Verehrung einst und heute - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Ausstellungen

Kultische Verehrung einst und heute

dam0220kn01.jpg
Das Andachtsbild von Masolino da Panicale „Madonna mit Kind“ von 1423 zeigt die Übernahme von Stilmitteln der Ikonenmalerei. (Bild: Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen)

Mit der Ausstellung „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ hat sich die Kunsthalle ein besonderes Format ausgedacht: Pro Raum wird jeweils nur ein Werk präsentiert – von der russischen Ikone bis zu Jeff Koons. Es wird noch bis zum 1. März 2020 der Frage nachgegangen, wie sich auch heute noch mit dem Begriff der „Ikone“ kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden. Verschiedene Aspekte von Spiritualität, Andacht und Anbetung werden thematisiert, als Einladung, Kunstwerke aus neun Jahrhunderten neu zu erfahren. Traditionelle Werke werden dabei auch mit „Ikonen“ der Pop-Kultur konfrontiert.

Der Besucher findet etwa eine russische Christus-Ikone aus dem 16. Jahrhundert, einen mittelalterlichen Reliquienschrein oder das inzwischen auch ikonisch gewordene „Selbstbildnis mit grauem Hut“ von Vincent van Gogh neben Andy Warhols „Lavender Marilyn“ von 1962, das sich mit der Film-Ikone Marilyn Monroe auseinandersetzt. Ergänzt wird die Schau durch individuelle Hausaltäre. Der Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Bremen

 

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Zeitpunkte

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Orant  〈m. 16; bildende Kunst〉 betende Gestalt [<lat. orans, ... mehr

Lu|xa|ti|on  〈f. 20; Med.〉 Verschiebung zweier durch ein Gelenk miteinander verbundener Knochen aus der Normallage (Hüft~); Sy Verrenkung ( ... mehr

Ge|hirn|chir|ur|gie  auch:  Ge|hirn|chi|rur|gie  〈[–çi–] f. 19; unz.; Med.〉 Zweig der Chirurgie, der sich mit Gehirnoperationen beschäftigt ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige