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Ausstellungen

Kunst und Politik in der Bundesrepublik

Skulptur „Aufsteigender“ des DDR-Bildhauers Fritz Cremer auf der documenta 6 im Jahr 1977. (Bild: documenta archiv, Foto: Hans Heinrich Braun © Thomas Michael Braun / © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)

Die „Gottbegnadeten-Liste“ wurde 1944 von Adolf Hitler und Joseph Goebbels zusammengestellt. Darauf standen neben anderen auch 114 bildende Künstler. Sie galten als „unabkömmlich“ und blieben vom Front- und Arbeitseinsatz verschont. Bis auf wenige Ausnahmen setzten renommierte Akteure des NS-Kunstbetriebs wie Arno Breker, Hermann Kaspar, Willy Meller, Werner Peiner, Richard Scheibe und Adolf Wamper auch nach 1945 ihre Arbeit fort. Sie übernahmen Lehrtätigkeiten, erhielten Aufträge aus Politik und Wirtschaft und produzierten Kunst im öffentlichen Raum, die bis heute das Gesicht vieler deutscher Innenstädte prägt.

Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums zeigt vom 27. August 2021 bis zum 5. Dezember 2021 erstmals die Nachkriegskarrieren ehemals „gottbegnadeter“ bildender Künstler. Dabei werden deren Netzwerke, die Wahl der Bildthemen und die Rezeption ihrer Arbeiten in den Blick genommen. Außerdem wird die Ausstellung „documenta. Politik und Kunst“ vom 18. Juni 2021 bis zum 19. Januar 2022 zu sehen sein. Auf der 1955 gegründeten „documenta“ waren die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Abgrenzung von der DDR-Kunst zentral. Die Schau stellt die Geschichte der „documenta“ anhand von Kunstwerken, Filmen, Dokumenten, Plakaten und Interviews in den Kontext der politischen und sozialen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen in Berlin

 

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