Lebendige Antike: die bunten Götter - wissenschaft.de
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Lebendige Antike: die bunten Götter

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Erstaunliche Veränderung: rechts Stufen der Farbgestaltung bei einer antiken Vase, links eine farbig gefasste Figur. (Bild: Liebieghaus Skulpturensammlung / Foto: Norbert Miguletz)

Dass die antiken Götter nicht marmorweiß waren, sondern farbig gefasst, ist mittlerweile eine gesicherte Erkenntnis. Schon vor zwölf Jahren hatte das Liebieghaus in Frankfurt am Main eine maßgebliche Ausstellung dazu entwickelt, die seitdem in vielen Museen weltweit zu sehen war. Jetzt präsentiert das Museum eine deutlich erweiterte Schau. „Bunte Götter. Golden Edition. Die Farben der Antike“ zeigt bis zum 30. August 2020 über 100 Objekte aus internationalen Museen und dem Bestand des Liebieghauses, darunter 60 Rekonstruktionen.

Nicht nur deren Anzahl hat sich mittlerweile verdoppelt, sondern es sind Erkenntnisse über die Farbigkeit von antiken Bronzen hinzugekommen. Die Ausstellung macht zudem plausibel, dass das Farbenkleid einer antiken Skulptur ursprünglich nicht nur ihr ästhetisches Erscheinungsbild erweiterte und ihre Lebendigkeit steigerte, sondern dem antiken Betrachter wichtige Informationen zur Identifikation der dargestellten Person lieferte. Dieser Umgang mit Farben war in der antiken Welt des östlichen Mittelmeerraums selbstverständlich. Griechen und Römer färbten ihre Skulpturen also nicht nur einfach ein: Erst durch die Farbgestaltung erreichten die Künstler die gewünschte Lebenskraft der Skulptur, wovon sich der staunende Betrachter überzeugen kann.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Frankfurt am Main

 

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