Kunst und Revolution 1989 - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Kunst und Revolution 1989

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Das Bild „Große Passage“ von Doris Ziegler vermittelt eher Unsicherheit angesichts des Wandels. (Bild: Privatbesitz, Foto: InGestalt/ Michael Ehritt, © VG Bild-Kunst Bonn, 2019)

30 Jahre nach dem großen Umbruch 1989 wird im Museum der bildenden Künste in Leipzig erstmals in einem großen Panorama präsentiert, wie Künstler und Künstlerinnen auf die Vorgänge in der DDR reagierten. Die Schau „Point of No Return“, die noch bis zum 3. November 2019 zu sehen ist, zeigt mehr als 300 Werke aller Gattungen. Manche der Bilder stammen aus dem Privatbesitz der Künstler und Künstlerinnen selbst.

Die Ausstellung bezieht die 1980er Jahre mit ein, als bereits deutliche Anzeichen für eine wachsende Unzufriedenheit mit dem DDR-Regime deutlich wurden. Und sie verfolgt die Reaktionen nach dem Fall der Mauer: Mit einer gewissen zeitlichen Distanz reflektieren die Werke den rasanten gesellschaftlichen Wandel. Auch manche jungen Künstler, die die DDR kaum erlebt haben, stellen sich heute bewusst in den Kontext ostdeutscher Kunstproduktion. Die Auswahl umfasst Formen innerer und äußerer Emigration, aber auch die Haltung einer kritischen Loyalität oder die der sozialistischen Hoffnung auf Reformen. Zu sehen sind Werke etwa von Lutz Fleischer, Lutz Friedel, Petra Flemming, Clemens Gröszer oder Doris Ziegler. Der reichbebilderte Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Leipzig

 

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