Ozeanien und seine ausdrucksstarke Kunst - wissenschaft.de
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Ozeanien und seine ausdrucksstarke Kunst

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Die „Tā-Moko-Tafel“ (1896  –1899) des bedeutenden Maori-Bildschnitzers Tene Waitere. Sie zeigt die für Frauen und Männer gebräuchlichen Tattoos. National Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa

Eine ambitionierte Ausstellung ist noch bis zum 10. Dezember 2018 in der Royal Academy of Arts in London zu erleben: 200 reizvolle Objekte aus Melanesien, Mikronesien, Polynesien, Hawaii, Neuguinea und Neuseeland repräsentieren 500 Jahre Kunst und Kultur Ozeaniens. Besonders stolz ist man darauf, eine frühe Schnitzarbeit aus Kaitaia, Neuseeland, präsentieren zu können, die aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Einige der in der Schau gezeigten Objekte gelangten durch die Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts nach Europa. Ansatzpunkt ist daher das Jahr 1768, als Kapitän James Cook mit seiner Mannschaft den Hafen von Plymouth zur ersten seiner drei großen Expeditionen verließ. Er fand in Ozeanien Gesellschaften vor, die über seetüchtige Kanus ebenso verfügten wie über ein ausgeklügeltes Navigationssystem. Dieser Bereich wird in der Ausstellung unter dem Thema „Reisen“ veranschaulicht, während „Niederlassen“ den Aufbau von Siedlungen und „Austausch“ die Handelsbeziehungen der Einwohner Ozeaniens untereinander in den Fokus nimmt. Ergänzt wird die Schau durch moderne künstlerische Arbeiten aus Ozeanien.

Weitere Infomationen zur Ausstellung in London

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