Die große Täuschung - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Die große Täuschung

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Trompe-l’œil mit einem Stich von Erasmus von Rotterdam, Federkiel, Taschenuhr, Zeitung und Briefen (Edwaert Collier, um 1706). Courtesy of Rafael Valls Ltd, London / Foto: David Brown

Eine Ausstellung voller Überraschungen ist noch bis zum 13. Januar 2019 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung  zu sehen: „Die Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality“ führt durch die letzten 2000 Jahre unter dem Fokus des optischen Verwirrspiels. Zu sehen sind Beispiele aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Kunst.

Schon in der Antike täuschten etwa die Fresken der Casa di Meleagro Dreidimensionalität vor, doch die große Stunde der Täuschung schlug im Barock. Kirchendecken entführen noch heute in Himmelssphären, und Putti lassen ihre Beinchen über das Gesims baumeln – so sieht es das betrogene Auge. Berühmt wurden die nach diesem Effekt benannten „Trompe-l’œil“, die täuschend echt ein dreidimensionales Objekt wie ein Pinnbrett nachahmen. Und steckt nicht ein Mann wirklich seinen Kopf aus einem Gemälde heraus, statt sich brav abbilden zu lassen? Fast wie reale Menschen wirken auch spanische Heiligenfiguren des 17. Jahrhunderts, und einen Kohlkopf möchte man schon kochen, doch der ist aus Porzellan und eigentlich eine Deckelterrine. Der Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in München

 

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