Mumien werden zu „Lebensarchiven“ - wissenschaft.de
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Mumien werden zu „Lebensarchiven“

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Ein Inka-Mumienbündel (1480 –1650). Im Inneren befindet sich die Mumie eines kleinen Jungen. (Foto: Museum der Kulturen, Basel)

Die Reiss-Engelhorn-Museen bieten in ihrer Schau „Mumien – Geheimnisse des Lebens“ noch bis zum 31. März 2019 einen großen Überblick zum Thema. Damit wird die Erkenntnis, dass die Untersuchung von Mumien durch moderne technische Methoden Anhaltspunkte für die frühere Lebensweise von Menschen bietet, gleichsam zum Motto erhoben. Im Jahr 2007 machte das Museum zuerst mit einer großen Ausstellung Schlagzeilen. Man hatte 20 verschollen geglaubte Mumien, die im Mannheimer Depot entdeckt worden waren, im „German Mummy Project“ untersucht (man verwendete Methoden der Anthropologie, der Genetik, der Computertomographie oder der Forensik). Es konnten Informationen zu Umweltbedingungen, Ernährungsgewohnheiten, Verletzungen, Krankheiten und Todesumständen gewonnen werden.

Zu sehen sind in der neuen Schau zahlreiche Tiermumien aus dem alten Ägypten, Moorleichen aus Nordeuropa wie das „Paar von Weerdinge“ oder südamerikanische Beispiele wie ein Mumienbündel der Inka und dazugehörige Röntgenaufnahmen, die zeigen, was sich in ihm verbirgt.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Mannheim.

 

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