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Ausstellungen

Mythos unbesiegbare Fallschirmjäger

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NS-Propagandadarstellung einer Fallschirmjäger-Einheit im Kriegseinsatz (Aquarell, 1942; Detail). (Bild: MHM / Andrea Ulke)

Um die Fallschirmjäger der Wehrmacht ranken sich zahlreiche Legenden, die in der nationalsozialistischen Propaganda wurzeln. Die Mythen um die Schlachten von Kreta 1941 und Monte Cassino 1944 sind bis heute wirkmächtig. Die enge Verzahnung mit Partei und Staatsführung sowie die Kriegsverbrechen dieser Truppe hingegen wurden nach 1945 heruntergespielt. Das Trauma der hohen Verluste auf Kreta wurde verdrängt, die Niederlage bei Cassino als Abwehrsieg inszeniert. Heldentum und der Nimbus, unbesiegbar zu sein, sind nach wie vor Teil der Erzählung über die Fallschirmjäger der Wehrmacht.

Die neue Sonderausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr präsentiert mit zahlreichen Objekten noch bis zum Januar 2022 Einblicke in die Geschichte dieser Truppe. Sie hilft nachzuvollziehen, wie es zu einem derart nachhaltigen Mythos kommen konnte, stellt ihn auf den Prüfstand und bewertet das operative Geschehen während der Schlachten von Kreta und um Cassino neu. Inwieweit sich die Bundeswehr mit den Fallschirmjägern identifiziert, muss ebenfalls gefragt werden. Auch wenn sie sich gerade nicht in direkter Kontinuität zur Wehrmacht versteht, blieben alte Denkmuster erhalten.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Dresden

 

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