Neue Einblicke in die Stadtgeschichte - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Neue Einblicke in die Stadtgeschichte

Römisch_Germanisches_Museum_Köln,_RGM,_Grabmedaillon,_Inv.Nr.2017.034,6-151
Dieses Porträtmedaillon gehörte einst zu einem monumentalen Grab. Es stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Römisch-Germanisches Museum, Köln / Rheinisches Bildarchiv, Köln / Foto: Anja Wegner

2000 Jahre Stadtgeschichte im Spiegel archäologischer Funde bietet das Römisch-Germanische Museum noch bis zum 31. Dezember 2018. Die Ausstellung „BodenSchätze“ wurde teils mit Altbeständen aus dem Depot bestückt, teils präsentiert man neue Entdeckungen und Forschungen. Ein erster Schwerpunkt wird bei der jungsteinzeitlichen Siedlung Köln-Lindenthal gesetzt, einem bedeutenden bandkeramischen Fundkomplex. Nochmals unter die Lupe genommen, birgt er manche Überraschung: etwa die, dass nicht erst zur Römerzeit, sondern schon in der Jungsteinzeit Austern aus der Nordsee importiert und als Delikatesse geschätzt wurden.

Die Alteburg, der kaiserliche Flottenstützpunkt am Rhein, beherbergte die Classis Germanica, die römische Rheinflotte. Der Besucher erfährt, wie man sich das militärische und zivile Leben im Lager vorzustellen hat. Ein aktueller Fund zeigt eine bisher unbekannte Facette des Lebens in Köln um 40 n. Chr.: Archäologen stießen auf das erste freistehende Grabmedaillon in Niedergermanien. Es zeigt das Porträt des Verstorbenen und gehörte einst zu einem monumentalen Grab. Die Vorbilder stammen aus dem Nordosten Italiens. Schließlich kann man sich anhand des ehemaligen Handwerkerzentrums am Heumarkt aus dem 5. Jahrhundert mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Kölns im Mittelalter beschäftigen. Der Katalog ist im
J. P. Bachem Verlag, Köln, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Köln

 

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