Saskia: Rembrandts Ehefrau und Modell - wissenschaft.de
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Saskia: Rembrandts Ehefrau und Modell

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In dieser Radierung hielt Rembrandt sich selbst mit seiner Ehefrau Saskia fest. Das Werk entstand 1636. (Bild: Museumslandschaft Hessen Kassel, Graphische Sammlung / Foto: Ute Brunzel)

2019 jährt sich der Tod Rembrandt van Rijns zum 350. Mal. Aus diesem Anlass ist in Schloss Wilhelmshöhe eine reizvolle Ausstellung zu sehen, in deren Zentrum ein berühmtes Bild des Künstlers von seiner Frau Saskia steht. „Saskia Uylenburgh im Profil in reichem Kostüm“ gehört zu den bedeutendsten Schätzen der Kasseler Sammlung. Die Schau, die in Kooperation mit dem Fries Museum in Leeuwarden (dem Geburtsort Saskias) entstand, thematisiert Saskia als Modell sowie die Geschichte des Paares und zeigt darüber hin-aus Exponate zum Thema Liebe und Ehe im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Präsentiert werden Hochzeitsgeschenke und -darstellungen, dazu Gemälde, Zeichnungen und Radierungen von Rembrandt sowie Dokumente aus seinem Besitz.

Die Besucher erfahren, wie sich die späteren Eheleute kennenlernten – er der aufstrebende Stern am Amsterdamer Künstlerhimmel, sie die Tochter des Bürgermeisters –, welche Verlobungs- und Hochzeitsbräuche es gab oder wie der Ehealltag aussah. Allgegenwärtig war der Tod: Von vier Kindern des Paares überlebte nur der Sohn Titus. Auch Saskia starb früh, im Jahr 1642 mit nur 29 Jahren. Unsterblich aber wurde sie durch die wunderbaren Werke, die ihr Mann von ihr schuf.

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