Steiermark und Slowenien: Leben mit der Grenze - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Steiermark und Slowenien: Leben mit der Grenze

Zollkontrolle am Grenzübergang Spielfeld, 1965. (Foto: Egon Blaschka, Multimediale Sammlungen/UMJ)

Der verlorene Erste Weltkrieg brachte für Österreich-Ungarn den Zusammenbruch und die drastische Reduktion des Herrschaftsgebiets auf das österreichische Kernland. Neue Grenzziehungen waren die Folge; auch im Süden des Landes, wo im Vertrag von St. Germain 1919 die Untersteiermark mit der Hauptstadt Marburg (Maribor) dem neugegründeten Staat der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat) zugeschlagen wurde.

In einer Ausstellungsreihe setzt sich das Museum für Geschichte in Graz mit dieser Grenze auseinander und zeigt deren gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Folgen. Bis zum 19. Mai 2019 kann man sich anschauen, wie sich das Leben der Menschen hüben und drüben in den Jahren von 1946 bis 2018 gestaltete. Auf der Basis privater und regionaler Fotosammlungen, von Tondokumenten und Filmen kann man das Grenzregime in Zeiten des Kalten Krieges, aber auch Normalität und Austausch zwischen Österreichern und Slowenen erleben, bis der Fall des „Eisernen Vorhangs“ 1989 alles veränderte. Weitere Themen sind die Unabhängigkeit und der EU-Beitritt Sloweniens sowie die Entwicklungen 2015/16 während des Flüchtlingszustroms, als Bad Radkersburg und vor allem Spielfeld als zentrale Übergangsstellen für Tausende von Menschen auf der Flucht fungierten.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Graz

 

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