Das Schwert: Waffe und Machtsymbol - wissenschaft.de
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Das Schwert: Waffe und Machtsymbol

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Skulptur der heiligen Katharina von Alexandrien (um 1450). Das Schwert weist auf ihre Enthauptung hin. (Bild: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart / Foto: Hendrik Zwietasch)

Eine neue Sonderausstellung im Landesmuseum Württemberg kreist noch bis zum 28. April 2019 um einen besonderen Gegenstand: das Schwert. Auf 1000 Quadratmetern werden über 340 Objekte gezeigt, unter anderen mehrere tausend Jahre alte Schwerter, die man als Grabbeigaben fand. Bekannt in Mitteleuropa seit dem 2. Jahrtausend v. Chr., wurde das Schwert zur gefürchteten Waffe, die erste, die ausschließlich zum Töten eines anderen Menschen hergestellt wurde. Die Fertigung lag in der Hand von Spezialisten, die es verstehen mussten, die Klinge widerstandsfähig und flexibel zugleich zu schmieden. Von der tödlichen Wirkung der Hieb- und Stichwaffe erzählen Gemälde, Handschriften und Graphiken.

Doch damit erschöpft sich die Funktion des Schwerts nicht: Es wurde zum Statussymbol, ja, zum Signum der Macht schlechthin, sei es der weltlichen oder der geistlichen. So konnte es als Symbol für das Wort Gottes stehen, aber auch für Herrschaft und Rechtsdurchsetzung. Das Schwert wurde zur bevorzugten Waffe sagenhafter Helden. Auch nach seiner Verdrängung durch die Feuerwaffen behielt es seine hohe Symbolkraft, wovon nicht zuletzt Computerspiele zeugen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Stuttgart

 

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