Gold ist das Fleisch der Götter - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Gold ist das Fleisch der Götter

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Stabaufsatz mit einer Darstellung der Göttin Hathor aus der ptolemäischen Periode (306  – 30 v. Chr.). (Bild: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Hans-Georg Merkel)

Gold wurde im alten Ägypten nicht wegen seines materiellen Werts geschätzt, sondern hatte vor allem symbolische Bedeutung: Es stand für die Ewigkeit. Deswegen wurde es auch als „Fleisch der Götter“ bezeichnet. Gold trugen die Herrscher und Herrscherinnen zu Lebzeiten als Schmuck; nach dem Tod wurden ihnen die wertvollen Gegenstände mit ins Grab gegeben, um sie unsterblich zu machen.

Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte  ist noch bis zum 24. November 2019 die Ausstellung „PharaonenGold“ zu sehen. Sie präsentiert 160 Exponate aus Museen in Berlin, Wien und Hildesheim, vor allem aber aus Privatsammlungen. Die außergewöhnlichen Objekte, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind und den ägyptischen Totenkult beleuchten, entstanden zwischen dem 3. Jahrtausend und 30 v. Chr.

So zeigt die Ausstellung die älteste bekannte Statuette eines Königs aus Gold. Sie stammt aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. und gibt Pharao Chephren in Schrittstellung wieder – diese Haltung wurde stilprägend. Außerdem sind feinziselierte Halskragen, ein Goldring der Nofretete oder ein königliches Pektoral aus der Regierungszeit Ramses’ VI. zu bestaunen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Völklingen

 

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