Wandern – ist das typisch deutsch? - wissenschaft.de
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Wandern – ist das typisch deutsch?

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Porträt des Gründers des Pfälzerwald-Vereins, Heinrich Kohl, als „ruhender Wanderer“ (Gemälde von Max Slevogt, 1920). (Bild: Kunsthalle Mannheim, Mannheim)

Wandern war und ist noch immer, gerade in Deutschland, eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Ist wandern typisch deutsch? Zumindest lässt sich so mancher Politiker gern beim Wandern fotografieren. Seit wann wird überhaupt gewandert, und wie entwickelte sich die Praxis? Eine große Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum geht unter dem Titel „Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns“ noch bis zum 28. April 2019 anhand von etwa 400 Objekten den Fragen auf den Grund.

In der Romantik begann das Wandern langsam populär zu werden, wurde dann zum festen Bestandteil der bürgerlichen Freizeitgestaltung, um dann gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Massenphänomen zu avancieren. Parallel wuchs die Infrastruktur, Vereine wurden gegründet, Wanderhütten nahmen die Ermüdeten auf, man entwickelte Wanderkarten und Wanderkleidung. Das Wandern geriet zum stetig wachsenden Wirtschaftsfaktor. Die Schau präsentiert Kunstwerke, Literatur und Musikstücke, die sich mit dem Thema befassen; dazu können die Besucher eine große „Indoor-Wanderlandschaft“ erkunden. Sie zeigt Ziele, die seit dem 18. Jahrhundert beliebt sind. Berühmte Wanderer oder die sich wandelnde Wanderausrüstung sind weitere Themen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Nürnberg

 

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