Werke einer verschollenen Sammlung - wissenschaft.de
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Werke einer verschollenen Sammlung

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Das Gemälde „Mulattin“ von Emil Nolde zählte zu den von den Nazis verfemten Werken. Jetzt wird es in Halle gezeigt. (Bild: Nolde Stiftung Seebüll / Harvard Art Museum / Busch-Reisinger Museum, G. David Thompson Fund / Foto: President and Fellows of Harvard College)

Ein Museum macht sich auf die Suche nach seiner verschollenen Sammlung. So könnte man den Ansatz der Sonderausstellung „Aktion entartete Kunst. Das Comeback“ im Kunstmuseum Moritzburg in Halle beschreiben. 1937 löste das NS-Regime die damals renommierte Sammlung von Künstlern der Moderne auf. Das Museum in Halle zählte in den 1920er und 1930er Jahren zu den bedeutendsten europäischen Museen für zeitgenössische Kunst. Dort waren Werke von Emil Nolde, Lyonel Feininger, Paul Klee oder Oskar Kokoschka ausgestellt. Während der Säuberungsaktion des Jahres 1937 wurden sie Teil der Wanderausstellung „Entartete Kunst“, mit der die Nazis die Kunst der Moderne diffamierten.

Die Macher der aktuellen Schau haben versucht, möglichst viele Werke des früheren Katalogs wieder zusammenzutragen. 400 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Drucke sind noch bis zum 12. Januar in Halle zu sehen. Zu den besonderen Werken zählt die „Mulattin“ von Emil Nolde. Das 1937 beschlagnahmte Bild gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA und wurde nun zum zweiten Mal überhaupt ins Ausland verliehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Halle

 

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