Wie in der Oper: Inszenierung von NS-Macht - wissenschaft.de
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Wie in der Oper: Inszenierung von NS-Macht

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Aufragende Stelen: Bühnenbildentwurf für „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Benno von Arent. (Foto: Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände)

Die bombastische Inszenierung, mit der die Parteitage in Nürnberg eröffnet wurden, bietet ein Beispiel für die wirkmächtige NS-Propaganda. Eine Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände widmet sich noch bis zum 3. Februar 2019 der Verbindung von Macht- und Operninszenierung im Nationalsozialismus. Dies ist naheliegend, denn in der Tat wurde die Choreographie für die Eröffnungsfeier der Parteitage aus dem Inszenierungskonzept für die Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner abgeleitet, die stets zu Beginn der Parteitage aufgeführt wurde. Gestaltet wurde beides vom selben Mann: dem „Reichsbühnenbildner“ Benno von Arent. Zu sehen ist etwa sein Bühnenentwurf für die „Meistersinger“, der nicht von ungefähr an die Inszenierung auf dem Reichsparteitagsgelände erinnert.

Die Stadt Nürnberg selbst wurde zur Bühne und Kulisse für die Aufmärsche der Nationalsozialisten, aber auch für ihre Gewalttaten. Die Schau möchte die Wechselwirkung von Macht und urbanem Raum verdeutlichen und exemplarisch die Instrumentalisierung von Kunst für die politische Propaganda veranschaulichen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Nürnberg

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