Wiederentdeckung eines „Bildschneiders“ - wissenschaft.de
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Wiederentdeckung eines „Bildschneiders“

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Der Georgsaltar von Meister Arnt aus der Nicolaikirche in Kalkar (hier ein Detail mit dem heiligen Georg als Drachentöter). (Bild: St. Nicolaikirche Kalkar / Foto: Stephan Kube, Greven)

Meister Arnt war der Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein, trotzdem sind seine Werke nur wenig bekannt. Er war zunächst in Kalkar und dann in Zwolle, der Hauptstadt der Provinz Overijssel in den angrenzenden Niederlanden, tätig und schuf sowohl figurenreiche Reliefdarstellungen als auch Heiligenstatuen. Das Museum Schnütgen widmet diesem Künstler vom 2. April bis zum 5. Juli 2020 die erste monographische Ausstellung. Gezeigt werden etwa 60 Werke des Meisters, die durch ihre lebendige Gestaltung, ihren Themenreichtum und ihre Erzählfreude auffallen.

Erstmals kann ein Hauptwerk von Meister Arnt, eine Altartafel mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige, in ihrer vollständigen Fassung gezeigt werden, denn dem Museum gelang es Anfang 2019, drei bisher verschollene Fragmente zu erwerben und die Altartafel damit zu vervollständigen. Der Georgsaltar aus der Nicolaikirche in Kalkar, ein weiteres Werk des zwischen 1460 und 1492 tätigen Bildschnitzers, kann ebenfalls präsentiert werden. Eindrucksvolle Leihgaben kommen hinzu, und so lädt die Ausstellung zur Wiederentdeckung des Künstlers ein. Der Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Köln

 

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Com|bine Pain|ting  〈[kmbn pntın] n.; – –s; unz.; Mal.〉 (von Robert Rauschenberg entwickelter) Montagestil, der Collagen u. Malerei mit dreidimensionalen Objekten verschiedenster Art kombinierte u. damit bedeutenden Einfluss auf die Pop–Art nahm [engl., ”kombiniertes Malen“]

pal|pa|to|risch  〈Adj.; Med.〉 abtastend, befühlend

Im|mis|si|ons|grenz|wert  〈m. 1; Ökol.〉 behördlich festgelegter Grenzwert, bis zu dem luftfremde od. gesundheitsschädliche Stoffe in die Atmosphäre abgeleitet werden dürfen

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