Wittelsbacher Städte im Mittelalter - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Wittelsbacher Städte im Mittelalter

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Das Gemälde von 1476 zeigt rechts eine städtische Alltagsszene: Eine Magd etwa trägt „Schnauzenkannen“ zu einem Röhrenbrunnen. (Bild: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg; Leihgabe Bayerische Landesstiftung / Foto: Georg Janßen)

Grasende Kühe auf Almwiesen vor einer Bergkulisse – dieses Idyll wird oft mit Bayern assoziiert. Dabei prägen wichtige Stadtgründungen, die zwischen 1200 und 1350 erfolgten, die bayerische Siedlungsstruktur bis heute, wie die Bayerische Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ noch bis zum 8. November 2020 zeigt.

Am Beginn der Schau in Schloss Friedberg  erwartet die Besucher zunächst eine Zeitreise ins Jahr 1180, als es nur wenige Bischofsstädte in Bayern gab. Es folgte der Aufstieg der Wittelsbacher. Mit gezielter Gründung und Förderung von Städten und Märkten festigten diese ihre wirtschaftliche, militärische und politische Macht. Man erfährt, wie man sich das Leben in der mittelalterlichen Stadt vorstellen muss. Wie lebten Arme und Kranke, Reiche und Räte? Welche Rolle spielte die Kirche? All diese Fragen werden anhand von Urkunden, archäologischen Funden, Gemälden und Skulpturen beantwortet. Im FeuerHaus Aichach wird dagegen auf multimediale Inszenierungen gesetzt. Zum Beispiel können sich die Besucher auf einen virtuellen Rundflug über die Stadt München, wie sie im 16. Jahrhundert war, begeben. Der Katalog ist im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Friedberg/Aichach

 

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