Der Mensch im Spiegel - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Der Mensch im Spiegel

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Die Geisha Tomimoto Toyohina (Holzdruck des japanischen Künstlers Chobunsai Eishi, 1795/96). (Bild: Museum Rietberg, Zürich (Inv.-Nr. RJP 2913), Geschenk Julius Mueller)

Was wissen wir eigentlich über die Geschichte des Spiegels – und was erzählt er über uns? Eine sehr reizvolle Ausstellung mit dem Titel „Spiegel. Der Mensch im Widerschein“ ist noch bis zum 22. September 2019 im Museum Rietberg  in Zürich zu sehen. Ob im alten Ägypten, in Griechenland und Rom, bei den Maya oder Azteken in Mexiko, in Japan, China oder in Venedig – die Verwendung von Spiegeln lässt sich schon seit Jahrtausenden feststellen.

Die ältesten Exemplare stammen aus dem Neolithikum und wurden aus Obsidian gefertigt. Später dominierte poliertes Metall. Die Verarbeitung von Spiegelglas setzte im 13. Jahrhundert ein. Zunächst wurden die Spiegel mit Zinn und Quecksilber hinterlegt, weshalb die Handwerker oft eines frühen Todes starben. Erst Justus von Liebig entwickelte im 19. Jahrhundert eine giftfreie Beschichtung von Glas.

220 Kunstwerke und Objekte aus 95 Museen wurden zusammengetragen und können verschiedene Aspekte beleuchten: In der Kunst etwa wird der Spiegel als Symbol für die Eitelkeit verwendet. Spiegeln wurden auch magische Qualitäten zuerkannt, wie man nicht zuletzt im modernen Film sehen kann. Der anregende Katalog ist im Wienand Verlag, Köln, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Zürich

 

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