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Ausstellungen

Zwischen Plan und Alltag: DDR-Städte im Wandel

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Nicht umgesetzte Konzeption für den zentralen Platz in Eisenhüttenstadt (Werner Dutschke/Gerd Bartsch, 1968). (Bild: Städtisches Museum Eisenhüttenstadt / Foto: Armin Herrmann

Der Umbruch von 1989/90 bedeutete für viele Städte Ostdeutschlands eine tiefe Zäsur. Der Typus der sozialistischen Stadt mit seinen vom Kollektiv her gedachten Formen zu arbeiten, zu wohnen und zu leben kollidierte mit dem Abbau von Industrie und den Idealen einer individualisierten Gesellschaft. Geburtenrückgang und Abwanderung führten zu schrumpfenden Wohngebieten, Abrissen und einem durchgreifenden Stadtumbau.

Im Museum „Utopie und Alltag“ in Eisenhüttenstadt setzt sich eine Ausstellung noch bis zum 29. Mai 2022 unter dem Titel „Ohne Ende Anfang“ mit der „Transformation der sozialistischen Stadt“ auseinander. Vor 70 Jahren wurde Eisenhüttenstadt auf der grünen Wiese als „Stadt des neuen Typs“ gegründet. Sie sollte mit großzügig bemessenen sozialen Räumen und moderner Architektur dem Ideal einer sozialistischen Gesellschaft entsprechen. Dieses Beispiel wird verglichen mit dem Arbeiterstadtteil Nowa Huta in Krakau und mit Schwedt, das seit 1960 mit Plattenbauquartieren zur Industriestadt umgebaut wurde. Auch die Frage nach der Zukunft dieser Städte diskutiert die Schau.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Eisenhüttenstadt

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