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Moleküle aus der Supernova

Tief im Herzen eines Supernova-Überrests liegt stets ein großer wirrer Knoten von Staub und neu entstandenen Molekülen. Mit Hilfe des Radioteleskops ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array) in Chile gelang es Forschern nun, diese Moleküle zu lokalisieren und eine hochaufgelöste 3D-Aufnahme der „Staub- und Molekül-Fabrik“ zu erstellen. Speziell zur Erkundung der Trümmerwolke der Supernova 1987A nutzten Astronomen die Möglichkeiten von ALMA, sehr genaue Details im Submillimeterbereich zu erfassen, um bisher noch nicht entdeckte Moleküle zu entschlüsseln. Die Ergebnisse wurden in den „Astrophysical Journal Letters“ und in den „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ publiziert.

Die Aufnahme liefert neue Einblicke in den Zusammenhang zwischen dem jungen Überrest der Supernova 1987A und ihrer 163.000 Lichtjahre entfernten Galaxie. Die violetten Bereiche zeigen die Emissionen von Silizium-Monoxid, gelb ist der Emissionsbereich von Kohlenmonoxid-Molekülen. Der blaugrüne Ring stammt von Daten des Hubble-Teleskops, die in die 3D-Rekonstuktion übertragen wurden.

Bild: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO); R. Indebetouw; NASA/ESA Hubble

© wissenschaft.de – Ruth Rehbock
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Wissenschaftslexikon

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Fla|cker|stern  〈m. 1; Astron.〉 veränderlicher Stern, bei dem plötzliche, meist nur einige Minuten lang anhaltende, kräftige Helligkeitsausbrüche auftreten

Os|zil|lo|skop  auch:  Os|zil|los|kop  〈n. 11; Phys.〉 = Oszillograf ... mehr

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