Blick aus dem All - wissenschaft.de
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Blick aus dem All

Der Hafen von Qinhuangdao im Nordosten Chinas ist der größte Kohle-Umschlagplatz des Landes. Von hier wird der Rohstoff per Zug nach Südchina gebracht. Das Reich der Mitte ist der größte Kohlekonsument der Welt. (Foto: BenjaminGrantOverview / DigitalGlobe; für die dt. Ausg. Dorling Kindersley Verlag)

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Der Hafen von Qinhuangdao im Nordosten Chinas ist der größte Kohle-Umschlagplatz des Landes. Von hier wird der Rohstoff per Zug nach Südchina gebracht. Das Reich der Mitte ist der größte Kohlekonsument der Welt. (Foto: BenjaminGrantOverview / DigitalGlobe; für die dt. Ausg. Dorling Kindersley Verlag)

Nur aus dem Weltraum ist die Erde in ihrem vollen Umfang sichtbar. Astronauten sehen aber nicht nur die Schönheit des blauen Planeten, sondern auch das volle Ausmaß des menschlichen Einflusses: Megastädte, Bergwerke, Getreidefelder, Autobahnschleifen. Man erblickt ästhetische Formen, die aber auch zum Nachdenken anregen. Diesen Eindruck hinterlässt der Bildband „Overview – Faszinierende Bilder unserer Erde aus dem All“.

Rote, violette, grüne, blaue und gelbe Streifen, mal breit, mal schmal, bilden einen bunten Flickenteppich. Ein Blütenmeer stellt man sich vielleicht anders vor, als es die Tausenden Tulpen im Anbaugebiet des niederländischen Lisse wiedergeben. Ob Tulpenfelder, kreisrunde Getreideäcker in der Wüste Saudi-Arabiens oder Kohlebergwerke, Autobahnknoten und Megacitys – aus dem All wird der menschliche Einfluss auf die natürliche Gestalt der Erde deutlich.

Ehrfurcht vor der Erde

„Die Erde ist dramatisch schön, wenn du sie vom Orbit aus betrachtest, schöner, als jedes Bild, das du jemals gesehen hast. Es ist ein ergreifendes Erlebnis, weil du so weit von der Erde entfernt bist, aber gleichzeitig diese unglaubliche Verbindung zur ihr spürst“, beschreibt Nasa-Astronaut Samuel Thornton Durrance den Blick von auf die Erde. Er war 1990 das erste Mal mit der Raumfähre Columbia ins All geflogen. Von dieser Ehrfurcht vor der Schönheit unseres Planeten berichten Astronauten immer wieder. 1987 gibt der Wissenschaftsautor Frank White dieser Erfahrung einen Namen: The Overview Effect – der Überblickseffekt.

Genau diesen Effekt macht der Bildband „Overview – Faszinierende Bilder unserer Erde aus dem All“ auch für alle Nicht-Astronauten erlebbar. „Erst aus der Entfernung ist es möglich unsere Heimat als Ganzes zu bewundern, ihre Schönheit zu erfassen und zu begreifen, wie zerbrechlich sie ist“, erklärt Benjamin Grant. Der Autor hat Satellitenaufnahmen aus seinem Social-Media-Projekt „Daily Overview“ in einem Bildband zusammengestellt. Neben unberührten Gegenden finden sich darin mehr als 200 Orte, die zeigen, wo und wie die Menschen ernten, schürfen, wohnen, fahren und entsorgen. Tätigkeiten, „deren Auswirkungen aus einer kosmischen Perspektive am meisten ins Auge fallen“, wie Grant findet.

 

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Zum Buch:

Benjamin Grant
Overview
Faszinierende Bilder unserer Erde aus dem Weltall
Dorling Kindersley Verlag
München 2016, € 29,95

© wissenschaft.de – Xenia El Mourabit
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