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Elektronik unter dem Mikroskop

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Der Prototyp einer Diamant-Schottkydiode mit gebondeten Golddrahtkontaktierungen. (Bild: Fraunhofer IISB)

Ob rund, quadratisch oder im Zickzack: Die Mikroskop-Aufnahmen des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik zeigen wunderschöne Strukturen und Muster, wie wir sie mit den bloßen Augen in  Elektronikbauteilen nicht erkennen könnten. Im Labor sind solche Aufnahmen essenziell für das wissenschaftliche Arbeiten. Im Fotostudio erfreuen sich die Betrachter an dem ungewöhnlichen Anblick. Sichtbar werden die filigranen Drähte und feinen Risse durch Aufnahmen mit Makro-Objektiven unter Lichtmikroskopen.

Die Mikro- und Nanoelektronik findet in verschiedenen Bereichen Anwendung. Implantierte Sensoren messen etwa bei Parkinson- oder Alzheimerpatienten den Hirndruck. Das ist jederzeit und in wenigen Sekunden möglich. So können Ärzte ohne aufwendige Untersuchung sofort auf Beschwerden ihrer Patienten reagieren und über das Sensorsystem den Druck regulieren.

Mit der sogenannten Hyperspektralen Bildgebung werden Objekte schnell erkannt und Materialien zuverlässig identifiziert. Mithilfe des Verfahrens können Kunststoffe sortiert und die Qualität von Lebensmitteln überprüft werden. Auch in der Automobilindustrie ist Mikroelektronik von Nutzen, wenn sie etwa in Laserscannern zur Erkennung von Hindernissen eingebaut wird.

Der Verbund Mikroelektronik ist ein Teil der Fraunhofer Gesellschaft. Die Forschungsorganisation feiert dieses Jahr ihr 70. Jubiläum. 

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