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Grenzenlose Natur

Von diesem Felsvorsprung aus kann man den Nadelwald überblicken. Der Wald wird majestätisch von den Bergen im Hintergrund eingerahmt. (Bild © Kilian Schönberger/ aus Grenzenlose Wildnis)

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Von diesem Felsvorsprung aus kann man den Nadelwald überblicken. Der Wald wird majestätisch von den Bergen im Hintergrund eingerahmt. (Bild © Kilian Schönberger/ aus Grenzenlose Wildnis)

Vor 50 Jahren wurde der Bayrische Wald als erster Nationalpark Deutschlands ernannt. Und das nicht ohne Grund: In der Grenzregion zwischen Deutschland und Tschechien sind nicht nur Wölfe, Luchse und Auerhähne heimisch. In den Wald- und Moorgebieten wächst zusätzlich eine Vielzahl an Bäumen und Pflanzenarten.

Die 170 stimmungsvollen Aufnahmen von Kilian Schönberger und Axel Gomille beweisen hautnah, wie überwältigend die heimischen Pflanzen und Tieren im Bayrischen Wald sind. Die Fotografen machen visuell erlebbar, welche erstaunlichen Lebewesen sich in dem unberührten Naturreservat verbergen. Zusätzlich lässt sich in dem Bildband Wissenswertes über Moore als Kohlenstoffspeicher, Extremwetter und den Klimawandel erfahren.

In den Naturbildern harmonieren Aufnahmen von Baumlandschaften aus der Ferne, Nahaufnahmen von einzelnen Wildtieren und verschiedenen Wetterphänomene. Die Fotos zeigen wie vielseitig die Lebensräume im Bayrischen Wald sind. Und vor allem wie wichtig der Schutz dieser Region ist: Die Fotografen machen darauf aufmerksam, dass sich das Leben der Wildtiere  im 21. Jahrhundert stark verändert, wenn Tier und Mensch nebeneinander leben.

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Wissenschaftslexikon

Funk|aus|stel|lung  〈f. 20〉 Ausstellung neuer Geräte u. Technologien im Bereich der Funk– u. Fernsehtechnik

File:Orca Schaedel Senckenberg.jpg

Orca-Skelett im Senckenberg-Museum (Wikipedia; EvaK)

Vor der spanischen Küste rammen Orcas Yachten, drehen sie herum in die entgegengesetzte Richtung und machen sie manovrierunfähig.

Hier ist ein aktuelles Update zu meinem gestrigen Artikel und dem Bericht The Guardian von Ruth Esteban:
Seit Juli gab es mehrere Interaktionen zwischen Orcas und vor allem Segelbooten vor der Iberischen Halbinsel.
Diese Interaktionen begannen offenbar im südlichen Spanien – nahe der Straße von Gibraltar.
Auch aus Portugal sind einige Fälle bekannt geworden.

Jetzt werden diese Vorfälle aus Nordspanien gemeldet.
Vermutlich, so Ruth Esteban, handelt es sich um die gleiche Gruppe von Orcas – sie bittet die Walforscher-Community um Bildnachweise, um das zu klären.

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Orcas haben individuell geformte Finnen (Rückenflossen), Forscher und Whale Watching-Unternehmen können die Tiere so zuordnen. Da Orcas auch in stabilen Populationen leben, zu denen einige Gruppen oder Familien gehören, kann man mit so einer Photo-Kartei  die Tiere schnell identifizieren. Mittlerweile gibt es meist zentrale Photo-ID-Kataloge, damit können Orca-Forscher die Bewegungen der Schwertwale nachvollziehen.

Dann verweist Ruth auf den Guardian-Artikel (siehe meine gestriger Beitrag), der den Stand abbildet.
Sie fasst zusammen: Niemand hat eine Ahnung von der Motivation der Wale.
Es gibt zwar Vermutungen, aber bislang keine wissenschaftlich belastbaren Belege.
Darum fragt sie in die Runde, ob jemand anders so etwas schon beobachtet hat.
Ich bin sehr gespannt, was dabei letztendlich herauskommt.
Und wie man “Pissed of” wissenschaftlich umschreibt.

Ruth Esteban arbeitet im Madeira Whale Museum, sie hat sich mit dieser Orca-Population intensiv beschäftigt und dazu u. a. den IUCN-Beitrag (Rote Liste) geschrieben.
Diese Orca-Population ist vom Aussterben bedroht (Critically Endangered, das ist eine Stufe unter “Ausgestorben”).

Zum besseren Verständnis habe ich noch einmal oben einen Orca-Schädel eingefügt. Diese Zahnreihen aus massiven konischen Zähnen, die ineinander greifen, sind ehrfurchtgebieten. Der ganze Schädel ist bis zu 86 Zentimeter groß.
Ich bin sehr froh, dass die Orcas vor der spanischen Küste nur Boote auf anderen Kurs bringen, dabei jedoch zu keinem Zeitpunkt gezielt Menschen angegriffen haben.

https://scienceblogs.de/meertext/2020/09/15/orcas-rammen-yachten-statements-aus-der-walforschung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=orcas-rammen-yachten-statements-aus-der-walforschung

Obo|ist  〈m. 16; Mus.〉 die Oboe blasender Musiker

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