Wild und wunderschön - wissenschaft.de
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Bildergalerien

Wild und wunderschön

Leopardin

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Leoparden in Bewegung zu fotografieren ist eine Herausforderung, denn tagsüber liegen sie meist schlafend auf einem Baum. Konrad Wothe beobachtete diese Leopardin mehrere Tage, um zu wissen, wo sie in der Abenddämmerung auf die Jagd geht. (Bild: Konrad Wothe/Knesebeck Verlag)

Klick, ertappt! Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren erfordert monatelange Vorbereitungen, technisches Können und das richtige Timing. Der Bildband „Einfach phänomenal“ zeigt Tierporträts, die im Fotowettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ des Natural History Museum in London ausgezeichnet wurden.

Die ausgewählten Bilder von Löwen, Elefanten, Affen und anderen Tieren der Wildnis entstanden in den letzten rund 30 Jahren. Interessant ist, wie die Fotografie-Technik sich in diesem Zeitraum entwickelt hat, dass aber die älteren Aufnahmen nicht an Wert verloren haben. So vereint der Bildband Werke von weltberühmten Naturfotografen wie Frans Lanting, Konrad Wothe, Tui De Roy und Sergey Gorshkov.

Ein Bild wird jeweils auf einer Doppelseite präsentiert und ist mit einem Text von Rosamund Kidman Cox versehen. Sie sitzt seit 1981 in der Jury des Wettbewerbs und war lange Redakteurin des BBC Wildlife Magazine. Cox hat Expertise im Bereich Fotografie, sie geht auf Kameraeinstellungen ein und nennt Details wie die Tageszeit, zu der die Aufnahmen gemacht wurden. Spannend sind außerdem die Geschichten, die sie zu den Bildern erzählt: von Michel Loup, der beim Tauchen im brasilianischen Pantanal-Feuchtgebiet zufällig einer Anakonda begegnete. Oder von Mario Cea, der nach 5000 Versuchen den perfekten Moment erwischte und mit der Kamera einfing, wie ein Eisvogel mit seinem spitzen Schnabel durch die Wasseroberfläche sticht.

Mit Mut und Geduld

Die Bilder in „Einfach phänomenal“ lassen den Betrachter wirklich staunen: über die wunderschönen Tiere sowie über den Mut und die Geduld der Fotografen. Denn um die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung porträtieren zu können, müssen die Fotografen ihre Motive eingehend studieren. Nur wer sie aufmerksam beobachtet, kennt ihre Gewohnheiten und weiß, zu welchen Zeiten sie gut abzulichten sind. Und am Ende gehört eben auch ein wenig Glück dazu.

 

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Einfach phänomenal
Erstaunliche Tierporträts von den besten Naturfotografen der Welt
Knesebeck Verlag, München 2019, € 26,-

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Schleh|dorn  〈m. 1; Bot.〉 dorniger Heckenstrauch mit blauen, herben Steinfrüchten (Schlehen): Prunus spinosa; Sy Schlehbusch ... mehr

♦ In|fra|rot|strah|ler  〈m. 3〉 infrarote Strahlen aussendendes Heizgerät

♦ Die Buchstabenfolge in|fra… kann in Fremdwörtern auch inf|ra… getrennt werden.
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