Narzissmus: Der Mann, der nur sich selbst liebt - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gesprächsstoff

Narzissmus: Der Mann, der nur sich selbst liebt


Foto: Screenshot

Männliche Narzissten? Fast jeder will so einen Typen kennen. Den selbstverliebten Chef, die egozentrische Affäre, den Bekannten, der in allem der Beste sein will. Oder werfen Sie einen Blick auf die Weltbühne: Erdogan, Putin, Donald Trump. Ohne eine Ferndiagnose zu wagen, zeigen diese Politiker doch eindeutig narzisstische Züge. Typisch männlich oder mehr ein Phänomen unserer Zeit?

Raphael M. Bonelli ist Psychiater und Psychologe und hatte in seiner Wiener Praxis schon so einige dieser Fälle vor sich sitzen. Meist von ihren Frauen zu ihm geschickt, strotzen sie nur so vor Selbstbewusstsein und sind davon überzeugt, dass ihnen keiner auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Manche dieser Männer sind erfolgreich, viele aber auch nicht. Nur schuld daran sind die anderen. Und das gilt auch für die Liebe. Denn mit festen Bindungen und echten Gefühlen tut sich der Narzisst schwer. Und er leidet darunter, auch wenn dieses Eingeständnis schwer fällt.

Im Gespräch mit natur-Redakteurin Edith Luschmann erzählt  Bonelli an echten Beispielen, was einen Narzissten ausmacht und wie Veranlagung und Erziehung ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Aber er verrät auch, wie er die Ketten seiner Selbstüberhöhung sprengen und sich ändern kann – wenn er das denn wirklich will.

Anzeige

Das Gespräch fand in Kooperation mit der Verlagsgruppe Random House statt.

Falls Sie Probleme mit dem Abruf des Videos haben, klicken Sie hier.

 

Zum Buch:
Raphael M. Bonelli
Männlicher Narzissmus
Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist
Kösel, München 2016, € 19,99
 

© wissenschaft.de
Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

f  I 〈n.; –, – od. –s; Mus.〉 Tonbez., Grundton der f–Moll–Tonleiter II 〈ohne Artikel〉 1 〈Mus.; Abk. für〉 1.1 f–Moll (Tonartbez.) ... mehr

Sub|si|di|a|ri|täts|prin|zip  〈n.; –s; unz.; Pol.; Soziol.〉 Prinzip, nach dem eine übergeordnete Gruppe (z. B. der Staat) nur für den Aufgabenbereich zuständig sein soll, den eine nachgeordnete Gruppe (z. B. ein Bundesland) nicht bewältigen kann

re|si|dent  〈Adj.; IT〉 (während des Laufs einer EDV–Anlage) im Hauptspeicher verweilend ● das Betriebssystem ist ein ~es Programm

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige