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DAMALS 12/2022

Zeitenwende Aufklärung – Vom Gelehrtenstreit zur Bürgerbewegung

Tischrunde Immanuel Kants (Zweiter von links) in Königsberg. In Gesprächszirkeln wie diesem kam es zum Austausch zwischen der Welt der Gelehrten und dem Bürgertum (kolorierte Lithographie von Emil Doerstling, 1900). Bild: AKG / Science Source

Nicht zuletzt seine präzisen Definitionen des Begriffs Aufklärung ließen Immanuel Kant aus Sicht der Nachwelt zum zentralen Protagonisten dieser Epoche werden. Doch an der Herausbildung einer neuen Denkrichtung haben seit dem späten 17. Jahrhundert viele mitgewirkt – und nicht nur Gelehrte: Die Breitenwirkung der Aufklärung wurde erst in jüngster Zeit erkannt.

 

 

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Beiträge in dieser Ausgabe

„Sapere aude!“
„Wage es, zu wissen!“: Immanuel Kant formulierte seine bekannten Sätze zur Aufklärung erst sehr spät. 1784 lag der Aufbruch in diese Epoche der Geistes- und Kulturgeschichte bereits über 100 Jahre zurück. Annäherung an eine entscheidende Phase der Neuzeit.
von PROF. DR. IWAN-MICHELANGELO D’APRILE

Zwei streitbare Pioniere
Der Beginn der Aufklärung in Deutschland wird für gewöhnlich mit den beiden Universitätsstädten Leipzig und Halle assoziiert. Im Zentrum stehen dabei Christian Thomasius (1655 –1728) und Christian Wolff (1679 –1754).
von DR. FRANK GRUNERT

Die übersehene Bürgerbewegung
Die Ideen der Aufklärung verbreiteten sich im 18. Jahrhundert über den Stand der Gelehrten hinaus. Entscheidend dafür waren eine Popularisierung der Naturwissenschaften, neue Medien und eine Philosophie des Gemeinnutzes. So kam es schließlich zu einer regelrechten Bürgerbewegung – der „Volksaufklärung“.
von PROF DR. HOLGER BÖNING

Der Philosoph und der Monarch
Der Jahrzehnte währende Austausch zwischen dem preußischen König Friedrich II. und dem französischen Schriftsteller und Philosophen Voltaire ist eine ganz besondere Episode der Aufklärung. Sie steht für den Versuch einer Annäherung zweier völlig verschiedener Standpunkte – die letztlich scheiterte.
von PROF. DR. VOLKER REINHARDT

Donnergrollen aus Paris
Die epochale Bedeutung der Französischen Revolution wurde auch im deutschen Sprachraum sofort erkannt. Das war nicht nur ein Volksaufstand, sondern ein umfassender sozialer und politischer Systemwechsel. Mit der Revolution geriet jedoch auch die Aufklärung zunehmend unter Verdacht.
von PROF. DR. IWAN-MICHELANGELO D’APRILE

Der Napoleon Afrikas
Als sich der Diktator der Zentralafrikanischen Republik im Dezember 1977 zum Kaiser krönte und von nun an Bokassa I. genannt werden wollte, war dies nicht der Beginn einer neuen Dynastie, wie der ehemalige Offizier annahm. Stattdessen war es der Höhepunkt einer Tyrannei, der das letzte Kapitel seiner Herrschaft einläutete.
von DR. DAVID NEUHÄUSER

Auf den Spuren des Badens im Spätmittelalter
Wie und wo badeten die Menschen im Mittelalter? Salzburger Forschungen geben Einblicke in die Badekultur an spätmittelalterlichen Höfen.
von UNIV.-PROF. DR. CHRISTINA ANTENHOFER 

Der deutsche Blick auf Polen
Eine Studie untersucht die Polenwahrnehmung deutscher Reisender im 17. Jahrhundert.
von ANNA JOISTEN

Alter Adel sucht Geldadel
Ende des 19. Jahrhunderts trafen plötzlich zwei Welten aufeinander, die verschiedener nicht hätten sein können: Der alte – aber verarmte – englische Adel und die neureiche High Society von New York. Die eine Seite brauchte dringend Geld, die andere Prestige. Transatlantische Heiraten erschienen da als eine Win-Win-Situation.
von DR. ARMIN KÜBLER

„Paris des Nahen Ostens“ versinkt im Chaos
Mitte der 1970er Jahre brach im Libanon ein brutaler Bürgerkrieg aus, dessen Folgen noch heute zu spüren sind. Hintergrund der damaligen Eskalation war die komplexe ethnische und religiöse Struktur des Landes.
von PROF. DR. HENNER FÜRTIG 

Vom Sakralraum zum Gutshof
Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur entführt die Besucher in die Welt der Nonnen und Mönche, die einst im Kloster Dalheim lebten. Die Anlage wurde mustergültig restauriert.
von DR. HEIKE TALKENBERGER

Der dritte Papst
Eine illustre Gesellschaft versammelte sich im März 1409 in der Stadt Pisa in der Toskana. Kardinäle und andere hohe Geistliche sowie die Gesandten zahlreicher weltlicher Herrscher hatten sich zusammengefunden, um den größten Missstand der Zeit zu beseitigen: Seit 1378 spaltete das „Große Abendländische Schisma“ Europa, zwei Päpste rangen um die Macht.
von FELIX MELCHING

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Ka|va|ti|ne  〈[–va–] f. 19; Mus.〉 1 liedartige Opernarie 2 Sologesangstück … mehr

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