Aktuelles Heft - wissenschaft.de
Anzeige

Aktuelles Heft

DAMALS 10/2019

Azteken – Tragisches Ende einer Hochkultur

Den Marktplatz von Tenochtitlan zeigt das Wandgemälde des Malers Diego Rivera im Nationalpalast von Mexiko-Stadt. Es entstand 1945 als Teil eines Zyklus’ von Fresken. (Bild: bpk / Schalkwijk / Art Resource, NY)

Nachdem sie es in relativ kurzer Zeit geschafft hatten, einen Großteil der Völker Mittelamerikas zu unterwerfen, konnten die Azteken eigentlich auf eine lange Herrschaft hoffen. Doch es kam anders. Just als ihre Macht gesichert schien, landeten 1519 spanische Konquistadoren an der Küste des heutigen Mexiko. Während ihrer Blütezeit hatten die Azteken – auch dank der Übernahme vieler Elemente ihrer Vorgänger oder unterworfener Völker – eine bedeutende Hochkultur aufgebaut. Das Zentrum des Großreichs war die Metropole Tenochtitlan, das heutige Mexiko-Stadt. Aus heutiger Sicht überschattet wurden die Errungenschaften der Azteken allerdings von den grausamen religiösen Zeremonien, bei denen Menschen, meist besiegte Feinde, geopfert wurden.

Beiträge in dieser Ausgabe

Der Aufstieg der Azteken

Die letzte Großmacht Mittelamerikas

Im 13. Jahrhundert verdingten sich die zugewanderten Azteken im zentralmexikanischen Raum als Söldner. 1325 gründeten sie ihre eigene Stadt: Tenochtitlan. Mit militärischen Bündnissen und kluger Heiratspolitik dehnten sie ihren Herrschaftsbereich über weite Gebiete des heutigen Mexiko aus.... mehr

Politik und Wirtschaft

Eine Zweiklassengesellschaft

Eine kleine Schicht von Adligen hielt die Fäden in den mittelamerikanischen Stadtstaaten in der Hand. Die hohen Tributforderungen der immer stärker dominierenden Azteken zwangen die Vasallenstädte zu wirtschaftlicher Spezialisierung.... mehr

Zeit und Kalender

Riten und göttliche Zyklen

Ein zentrales Element der aztekischen Weltanschauung war die Vorstellung, dass die Zeit nicht linear, sondern in Zyklen fortschreitet. Alle 52 Jahre würde die Geschichte wieder von vorn beginnen. Überhaupt bestimmten Kalender viele Elemente des Alltags.... mehr

Tenochtitlan

Im Zentrum des Universums

Tenochtitlan war für die Azteken nicht nur das administrative Zentrum ihres Reichs. Im Tempelbezirk der Stadt berührten sich nach ihren Vorstellungen die Sphären von Diesseits und Jenseits.... mehr

Konquistadoren

Die Spanier kommen

Das erste Aufeinandertreffen von Spaniern und Azteken im November 1519 war der Auftakt zu einem der größten Dramen des Zeitalters der Eroberungen. Am Ende war der Aztekenherrscher Moctezuma II. tot, und die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés entkamen im Sommer 1520 nur um Haaresbreite... mehr

Unterwerfung

Cortés triumphiert

Durch die Niederlage vom 30. Juni 1520 schwer dezimiert, versammelten die Spanier neue Verbündete um sich. Für die Azteken rächte sich, dass die hohen Tributforderungen bei den unterworfenen Stämmen für Unmut sorgten. Auch ein ganz neuer Feind machte ihnen zu schaffen: die Pocken.... mehr


Es geschah vor 30 Jahren: Die Montagsdemonstrationen

Heldenstadt Leipzig

Das montägliche Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche wurde im Herbst 1989 zum Ausgangspunkt einer öffentlichen Manifestation des Veränderungswillens der DDR-Bürger. Die Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 leitete schließlich die „Friedliche Revolution“ ein.... mehr

Forschung

Von Ulm in die Welt

Der Dominikaner Felix Fabri verfasste den umfangreichsten, persönlichsten und anschaulichsten Reisebericht, den wir aus dem Mittelalter besitzen.... mehr

Forschung

Tibeterkinder in der Schweiz

In den 1960er Jahren wurden tibetische Flüchtlingskinder von Schweizer Pflegefamilien aufgenommen. Wie ist es ihnen ergangen?... mehr

Helgoland

Streit um einen Felsen in der Nordsee

Die Insel Helgoland war lange eine britische Kolonie. Erst 1890 wurde das Seebad an das Deutsche Reich übergeben. Im 20. Jahrhundert war Helgoland in zwei Kriegen heftig umstritten. 1945 besetzten die Briten die Insel wieder und wollten sie endgültig zerstören.... mehr

Orientreise des deutschen Kaisers

Wilhelm II. im Nahen Osten

1898 reiste Kaiser Wilhelm II. mit einer umfangreichen Delegation ins Osmanische Reich und besuchte Jerusalem. In Damaskus hielt er eine denkwürdige Rede, die in den europäischen Hauptstädten für Erstaunen sorgte.... mehr

Museum aan de Stroom (MAS)

Ein Lagerhaus voller Schätze

Seit 2011 verfügt Antwerpen über eine neue Attraktion: Das Museum aan de Stroom (MAS) präsentiert nicht nur die Geschichte der bedeutenden Hafenstadt in Flandern, es ist auch durch seine spektakuläre Architektur und seine pfiffigen Angebote zu einem Publikumsmagneten geworden.... mehr

Die Ermordung der Philosophin Hypatia

Ein schreckliches Verbrechen

Im Jahr 415 wurde die neuplatonische Philosophin Hypatia von Christen brutal ermordet. Das Ereignis offenbart die dunklere Seite der Erfolgsgeschichte des Christentums in der Spätantike.... mehr

Faszinierende Figuren: Guido Steinberg über Ajatollah Ruhollah Khomeini

„In die Hände gespielt hat ihm die Naivität seiner Gegner“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der Islamwissenschaftler Guido Steinberg über den iranischen Schiitenführer (Ajatollah) Ruhollah Khomeini.... mehr

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Re|ak|ti|on  〈f. 20〉 1 auf etwas, bes. einen bestimmten Reiz od. eine Situation erfolgende Antwort bzw. Rückwirkung 2 〈Phys.; Chem.〉 Vorgang, der eine stoffl. Umwandlung zur Folge hat (chemische ~, Kern~) ... mehr

Fich|ten|spar|gel  〈m. 5; Bot.〉 zu den Wintergrüngewächsen gehörender, in Symbiose mit Pilzfäden lebender Saprophyt mit bleichgelben, zerbrechl. Sprossen, die mit gelblichen Schuppen bedeckt sind: Monotropa hypopitys

Schein|blü|te  〈f. 19; unz.〉 1 〈Bot.〉 eine Einzelblüte vortäuschender Blütenstand 2 〈fig.〉 nur scheinbare Blüte, scheinbarer Aufschwung ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige