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Katrin Keller

Die Kaiserin und ihre Macht

Denkt man an die Reichsherrschaft, so werden wohl als Erstes die verschiedenen Kaiser in ihrem Wirken vor Augen stehen. Doch auch die Kaiserin war keineswegs machtlos. Die österreichische Historikerin Katrin Keller hat sich dieser Thematik ausführlich gewidmet. Sie untersucht mögliche Handlungsfelder, aber auch die mediale Präsenz der... mehr

Christian Domenig

Das Bild vom Mittelalter im Wandel

Lange hat die Geschichtswissenschaft, wenn sie sich mit dem Mittelalter befasste, dessen Politik und Strukturen untersucht und dargestellt. Seit den 1980er Jahren jedoch änderte sich dies: Seitdem stehen der Mensch, seine Lebensumstände und seine Umwelt viel mehr im Mittelpunkt. Dies ermöglicht eine deutlich andere Sicht auf die ferne... mehr

David Graeber/David Wengrow

Menschheitsgeschichte neu gedacht

Muss es in menschlichen Gesellschaften Ungleichheit, hierarchische Strukturen und Unterdrückung geben? Und existiert nur dieser eine Weg, wie ihn die westliche Zivilisation im Namen des Fortschritts beschritten und indigenen Gesellschaften aufgezwungen hat? Zwei US-amerikanische Wissenschaftler, der mittlerweile verstorbene Anthropologe David... mehr

Miriam Gebhardt

Gefühlserbschaften

Der Zweite Weltkrieg scheint lange zurückzuliegen, doch erweist sich, dass die Erfahrungen derjenigen, die als Kinder den Krieg erlebten, im privaten Leben noch immer wirksam sind. Die Forschung hat dafür den Begriff der „generationellen Weitergabe“ geprägt; zahlreich sind die Publikationen zu diesem Thema. Miriam Gebhardt, Historikerin und... mehr

Joachim Käppner

Hitlers Strafsoldaten

Bei einem Buch mit dem Titel „Soldaten im Widerstand“ denken Interessierte wohl an das Attentat auf Adolf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944. Der Untertitel „Die Strafdivision 999. 1942 bis 1945“ erinnert hingegen an Heinz G. Konsaliks trivialen, aber wirkmächtigen Roman „Strafbataillon 999“ von 1959. In... mehr

Stefan Creuzberger

Ambivalent: Deutschland und Russland

Die Zeitenwende, die am 24. Februar 2022 mit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine eingetreten ist, hat die deutsch-russische Beziehungsgeschichte zu einem besonderen Politikum werden lassen. Das zwingt zu einem problemorientierten Rückblick. Dieser liegt nun mit einer profunden und sprachlich eleganten Gesamtdarstellung zum... mehr

Jill Lepore

Wonder Woman und ihr Schöpfer

Das Buch der Harvard-Historikerin Jill Lepore „These Truth“ (deutsch: Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten) war nach seinem Erscheinen 2019 auch in Deutschland ein großer Erfolg. Was liegt also aus verlegerischer Sicht näher, als auch andere – ältere – Werke der Autorin zu übersetzen und auf den Markt zu bringen... mehr

Wolfgang Templin

Polnischer Sozialist, Revolutionär, Diktator

Eine moderne und wissenschaftlich fundierte Biographie des polnischen Sozialisten, Revolutionärs und späteren Diktators Józef Piłsudski (1867–1935) fehlt bisher im deutschsprachigen Raum, gerade auch und nicht zuletzt, weil sich die gegenwärtige polnische Geschichtspolitik auf den „großen Marschall“ beruft. Dabei wäre es wichtig, dass... mehr

Shulamit Volkov

Deutsche Geschichte aus jüdischer Perspektive

Die israelische Historikerin Shulamit Volkov, die die Forschung zum Antisemitismus in Deutschland entscheidend bereichert hat, legt nun eine Darstellung der neueren deutschen Geschichte vor, in der sie diese aus jüdischer Perspektive in den Blick nimmt. Volkov beginnt mit der Zeit der Aufklärung. Die Entwicklung führt über den Wiener Kongress... mehr

Rebecca Clifford

Das Trauma der jüdischen Kinder

Fotos von Kindern, die als Opfer des Holocaust das neue Leid des Überlebens in der Nachkriegszeit erfahren mussten, zeigen, dass die Katastrophe der Juden kein Ende hatte: Auschwitz und Theresienstadt, die Kindertransporte oder das Lager für Displaced Persons wurden fortgesetzt im Zwang zur Integration in die Kälte einer fremden (jüdischen... mehr

Folker Reichert

Hitler-Gegner und überragender Historiker

Der Historiker Carl Erdmann (1898–1945) war ein konsequenter Gegner des Nationalsozialismus. Der Sohn eines Juristen und Enkel eines Konsistorialrats studierte evangelische Theologie und Geschichte. Nach der Promotion 1925 in Würzburg wurde er als Mitarbeiter des Preußischen Historischen Instituts in Rom mit der Sammlung von Papsturkunden in... mehr

Knut Bergbauer/Sabine Fröhlich/Stefanie Schüler-Springorum

Mutiger Jurist

Als „der Mann, der Hitler blamierte“ – so ist der streitbare Jurist Hans Litten (1903 –1938) in Erinnerung geblieben: Im November 1930 hatte ein Rollkommando des SA-Sturms 33 ein Tanzlokal überfallen und die Mitglieder eines Arbeitervereins brutal zusammengeschlagen. Litten gelang es, als Anwalt der Nebenklage im sogenannten... mehr

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Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

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