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Erde|Umwelt

Forscher entwickeln Malaria-resistente Gentech-Mücken

Auf dem dritten Internationalen Kongress für Vektorökologie wecken amerikanische Forscher Hoffnungen auf eine Kontrolle der Malaria-Epidemie: Moskitopopulationen sollen in naher Zukunft durch genetisch veränderte Mücken ersetzt werden, die Malaria nicht mehr übertragen können. An dieser Krankheit sterben jährlich eine Million Menschen.

Den Forschern um Marcelo Jacobs-Lorena von der Case Western Reserve University in Cleveland gelang es erstmals, ein Gen in die malariaübertragende Art “ Anopheles stephensi“ zu pflanzen, dass diese gegen den Malariaerreger „Plasmodium“ resistent macht. Das Gen codiert für das Peptid SM1, dass Rezeptoren im Darm und in den Speicheldrüsen der Mücken blockiert. Ohne Zutritt zu den Rezeptoren können sich die Parasiten im Mückendarm kaum noch vermehren.

Die Technik dazu hatten Forscher am Europäischen Labor für Molekularbiologie in Heidelberg entwickelt: Sie hatten den aus Indien stammenden Mücken jedoch nur ein Testgen für das grün fluoreszierende Protein (GFP) eingefügt.

Das haben Forscher um Mark Benedict vom Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) in Atlanta jetzt auch beim häufigsten Überträger von Malaria, der Mücke Anopheles gambiae, geschafft. Nach Meinung von Experten könnten nun innerhalb weniger Monate Mücken der Art entwickelt werden, die Malaria nicht mehr übertragen.

Noch wissen die Forscher nicht, wie sie die natürlichen Anopheles-Populationen durch die gentechnisch veränderten Mücken ersetzen können.

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