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Erde|Umwelt

In Fahrspuren blüht die Wüste auf

In den Fahrspuren von Geländewagen gedeiht eine üppigere und artenreichere Vegetation als abseits davon. Das haben Ökologen herausgefunden, die ein Wüsten-Ökosystem in Kuwait erforscht haben.

Das Federgras Stipa capensis bildet in der kuwaitischen Wüste zusammen mit einigen anderen einjährigen Arten in nicht allzu trockenen Jahren dichte Bestände. Wissenschaftler aus Kuwait und Australien haben nun herausgefunden, dass die Vegetation keineswegs gleichmäßig verteilt ist (Journal of Arid Environments 49 (2), 413-427).

In den leichten Vertiefungen, die durch die einmalige Überfahrt von Off-Roadern entstanden sind, waren sowohl die Dichte der Vegetation als auch die Anzahl an einjährigen Pflanzenarten weit höher als daneben. Die Ökologen vermuten, dass in erster Linie die leichte Bodenverdichtung durch die Autos den Gewächsen in der kuwaitischen Wüste genutzt hat.

Federgräser sind nicht selten bestandsbildende Pflanzen an trockenen und heißen Standorten, vornehmlich in Wüsten, Prärien, Steppen oder Savannen. Auch in den trocken-warmen Teilen Südwest- und Ostdeutschlands kommen einige Stipa-Arten vor. Sie sind bei uns aber alle sehr selten und durch gesetzliche Regelungen geschützt.

Dr. Sebastian Messerschmid
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