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Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Länge eines Gens unterscheidet Frühaufsteher und Morgenmuffel

Ob jemand ein Frühaufsteher oder ein Morgenmuffel ist, lässt sich auch am Erbgut erkennen: Nachtaktive Menschen besitzen offenbar die kurze Variante eines bestimmten für die innere Uhr zuständigen Gens, berichtet ein britisch-niederländisches Forscherteam im Fachblatt „Sleep“ ( Bd.26, S. 413).

Das Gen „Period 3“ gehört zu den Genen, die für die Steuerung der inneren Uhr zuständig sind. Es kommt in einer kurzen und einer langen Variante vor. Menschen, die eher nachts aktiv sind, haben deutlich häufiger die kürzere Form, entdeckten die Wissenschaftler um Simon Archer von der Universität von Surrey.

Unter Patienten, die unter dem Syndrom der verzögerten Schlafphase (delayed sleep phase syndrome, kurz DSPS) leiden, ist diese kürzere Variante sogar noch zahlreicher. Das Syndrom der verzögerten Schlafphase ist eine Störung des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus, bei dem die Einschlafphase in die frühen Morgenstunden verlagert ist und das Aufwachen am Morgen extrem schwer fällt. Patienten die unter diesem Syndrom leiden, haben oft Probleme, sich dem normalen Arbeitsleben anzupassen.

Es gibt mindestens zehn verschiedene Gene, die für die Steuerung der inneren Uhr von Bedeutung sind. „Ob man eine Nachteule oder ein Frühaufsteher ist, hängt von der Summe der Unterschiede in den einzelnen Varianten dieser Gene ab“, erklärt Malcom von Schantz, Seniorautor der Studie.

ddp/bdw ? Christine Harbig
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