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Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Nicht nur für Sportler: Armbanduhr schlägt bei hohem Flüssigkeitsverlust Alarm

Israelische Wissenschaftler haben eine neue Methode zur Messung des Flüssigkeitsgehalts des menschlichen Körpers entwickelt. Das Gerät von der Größe einer Armbanduhr führt dazu eine Messung der Absorption von Radiowellen am Handgelenk des Trägers durch. Auf diese Weise könnten sowohl Sportler als auch Krankenhaus- oder Pflegepatienten vor den gefährlichen Folgen einer Dehydratation geschützt werden. Darüber berichtet das Team des Heller Instituts für Medizin in Tel Hashomer im Fachblatt Physiological Measurements (Bd. 25, S. 51).

Während herkömmliche Methoden zur Bestimmung des Flüssigkeitsgehalts des menschlichen Körpers zumeist Blutuntersuchungen erfordern, kommt das von dem Team um Yair Shapiro entwickelte Verfahren ohne derartige Eingriffe aus. Die Erfindung, zu sehen auf einem Bild des Institute of Physics, besteht dabei nur aus einem kleinen Chip, der Radiowellen sowohl in das Handgelenk einer Versuchsperson senden als auch die reflektierten Wellen auffangen kann.

In einer Pilotversuchsreihe ließen sich so die bei männlichen Sportlern auftretenden Flüssigkeitsverluste genau bestimmen. Die im Mittel 70 Kilogramm schweren Versuchspersonen verloren demnach in 60 Minuten Fitnessprogramm etwa eineinhalb Kilogramm Flüssigkeit. Derartige Dehydrierungsraten von zwei bis drei Prozent sind zwar noch nicht gefährlich, ab einem Flüssigkeitsverlust von acht Prozent können jedoch ernste Folgeerscheinungen auftreten.

Shapiro hofft, dass seine Erfindung nicht nur zum Schutz von Sportlern, sondern auch bei älteren, an ein Krankenbett gefesselten Personen eingesetzt werden kann. Zuvor soll die Genauigkeit der Messungen allerdings erst noch in weiteren Versuchsreihen, die diesmal auch Frauen umfassen werden, bestätigt werden.

Stefan Maier
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