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Erde|Umwelt

Sonnenlicht macht Eisen für Meeresplankton bekömmlicher

Im Ozeanwasser gelöste Eisenverbindungen werden vom Sonnenlicht in eine Form umgewandelt, die für Meeresorganismen einfacher aufzunehmen ist. Das berichten Wissenschaftler von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara im Fachmagazin Nature.

Außer Eisen sind in vielen Meeresregionen die von den Mikroorganismen benötigten Nährstoffe im Überfluss vorhanden. Der Eisenmangel in den Ozeanen hatte vor einigen Jahren Klimaforscher auf die Idee gebracht, man könne durch eine künstliche Eisendüngung der Meere das Wachstum des pflanzlichen Planktons und damit dessen Kohlendioxidaufnahme ankurbeln. Man erhoffte sich dadurch eine Lösung des Treibhausproblems.

Weil Eisendüngungsexperimente aber nur für kurze Zeit ein starkes Aufblühen des Planktons bewirken konnten, versuchten Alison Butler und ihre Kollegen mehr über die Mechanismen der Eisenaufnahme herauszufinden.

Viele Bakterien produzieren, wenn sie unter Eisenmangel leiden, Siderophore. Das sind Moleküle, die Eisen binden können. Jedoch geht das Eisen in diesen Molekülen eine sehr starke Verbindung mit Sauerstoff ein. Frühere Forschungen hatten bereits darauf hingedeutet, dass Lichteinwirkung diese starke Verbindung lockert und damit den Meeresorganismen die Eisenaufnahme erleichtert.

Für ihr Experiment entnahmen die Forscher in der Nähe der Bermuda-Inseln dem hier relativ eisenarmen Atlantischen Ozean Wasserproben ? einschließlich der darin lebenden Organismen. Sie reicherten das Wasser zusätzlich mit in Siderophoren gebundenem Eisen an. Das Experiment zeigte eindeutig, dass Sonnenlicht die Verfügbarkeit des Eisens für die Meeresorganismen erhöhte.

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Axel Tillemans
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