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Erde|Umwelt Gesundheit|Medizin

Spinnen spinnen für die Forschung

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Spinnenseide könnte manche Bereiche der Medizin revolutionieren. (Foto: S. Zankl für bdw)
Die aktuelle Ausgabe von bild der wissenschaft widmet sich diesmal einem Tier, das viele Menschen als eklig ansehen oder sogar panische Angst vor ihm haben: der Spinne. Der Grund: es ist noch weitgehend unbekannt, dass Spinnenseide ein Material ist, dass die Medizin revolutionieren könnte. bdw-Autor Christian Jung hat daher im Märzheft gemeinsam mit dem renommierten Fotografen Solvin Zankl unter der Überschrift „Nerven am seidenen Faden“ die faszinierenden Möglichkeiten der Spinnenseide beschrieben. Dafür recherchierte Jung in verschiedenen Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Das Ergebnis ist ein bildstarker Artikel, der – unterstützt von aufwendigen Infografiken – die Spinnen in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.

Wussten Sie beispielsweise, dass Spinnenseide fünf Mal reißfester als Stahl, sowie extrem stabil und elastisch ist? Das sind Eigenschaften, die sich die Medizin zu Nutzen machen will. Da die Seide nämlich vom Körper nicht als fremd erkannt wird und daher eine Immunabwehr ausbleibt, arbeiten Wissenschaftler daran, aus dem Material Nerven von Unfallopfern zu rekonstruieren – etwa bei einer Querschnittslähmung. Erste vielversprechende Erfolge können sie im Tierversuch bereits vorweisen. Doch damit nicht genug. Mediziner wollen Spinnenseide außerdem dazu benutzen, künstliche Haut und verschiedene Implantate zu züchten.

Produktion in großem Stil

Sie werden sich fragen, woher die Forscher die großen Mengen an Spinnenseide beziehen, die sie für ihre Arbeit benötigen. Denn anfänglich waren sie darauf angewiesen, die Tiere im Labor quasi zu melken. Jung hat aber herausgefunden, dass es inzwischen spezielle Verfahren gibt, um das begehrte Material industriell herzustellen und erklärt, welche Schwierigkeiten dabei bewältigt werden mussten. Wenn Sie also Einblicke in ein noch relativ junges Forschungsgebiet mit gewaltigem Zukunftspotential gewinnen wollen, legen wir Ihnen den Artikel „Nerven am seidenen Faden“ in der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft ans Herz. Und vielleicht nehmen Sie dann künftig Spinnen ja tatsächlich anders wahr.

© wissenschaft.de
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