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Leserfoto des Monats

Krokusse

Foto: Friedrich Fuchshuber

Wenn noch alles grau und trist ist, stoßen die ersten Triebe ihren Kopf durch das Laub. Für Friedrich Fuchshuber sind das die schönsten Tage: „Die ersten Blüher bringen Farbe in den Garten!“
So streifte der Hobbyfotograf vergangenes Frühjahr durch seinen Garten und fand diesen einsamen Krokus. Er platzierte die Kamera auf einem Kissen und legte einen Winkelsucher an. „So konnte ich auf den Knien bleiben und von oben in die Kamera schauen“, erzählt Fuchshuber. Nahaufnahmen sind seine Leidenschaft. „Mich interessieren die Details“, sagt er. Dass er für die in der Tat ein gutes Auge hat, beweist dieses gelungene Bild.

Zwischen 80 und 120 Krokusarten gibt es je nach Definition. Im Herbst und im Frühjahr zwischen Februar und Mai sprießen sie aus der Erde und werden dabei bis zu 15 Zentimeter hoch. Interessant: Selbst in kleinen Mengen wirken sie auf Hasen hochgiftig. Für den Menschen sind Krokusse dagegen unbedenklich, sie gehören zu den beliebtesten Gartenblumen in Deutschland. Wild wachsen Krokusse vermehrt im Mittelmeerraum, teilweise auch in den Alpen. In Deutschland hingegen sprießen sie oft dort scheinbar wild aus dem Boden, wo früher mal ein Beet lag.

Besonders spektakulär sind große Bestände am Zavelstein in Baden-Württemberg oder im Schlosspark von Husum. Touristen und Touristinnen können hier im April ein Blütenmeer bestaunen.

Dieses Foto wurde in der Ausgabe natur 5/21 veröffentlicht.

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Wissenschaftslexikon

con mo|to  〈Mus.〉 bewegt (zu spielen) [ital., ”mit Bewegung“]

Sar|di|ne  〈f. 19; Zool.〉 bis zu 26 cm langer Heringsfisch der subtrop. u. gemäßigten Gebiete des Ostatlantiks u. Mittelmeeres: Sardina pilchardus (Öl~) [<spätmhd. sardien ... mehr

Son|nen|tier|chen  〈n. 14; Zool.〉 Mitglied einer Klasse der Wurzelfüßer, das meist im Süßwasser lebt, mit einem Skelett aus zäher Gallerte od. aus Kieselsäure: Heliozoa; Sy Heliozoon ... mehr

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