Pompeius Magnus 6. Berlin Biennale mit Ausstellung zu Adolph Menzel - wissenschaft.de
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Pompeius Magnus

6. Berlin Biennale mit Ausstellung zu Adolph Menzel

Am 10. Juni eröffnet die 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst in Berlin – und mit ihr eine kleinere Ausstellung mit 40 Zeichnungen, Gouachen und Aquarellen von Adolph Menzel in der Alten Nationalgalerie. Kathrin Rhomberg, Kuratorin der Berlin Biennale, begründet die Entscheidung für den Vertreter des Realismus damit, „dass Menzel für ein Verständnis unserer Gegenwart aufschlussreich sein kann.“ Denn das diesjährige Motto der Berlin Biennale („Wirklichkeit“) geht der Frage nach, was eigentlich Gegenwart und Wirklichkeit ausmachen.

Das Oeuvre Menzels wurde für die Ausstellung gewählt, weil insbesondere die gesellschaftlichen Bedingungen darin Ausdruck finden, die zu menschlicher Entfremdung führten: Industrialisierung, Bevölkerungswachstum und wachsender Kapitalismus. Detailgenauigkeit und ein hoher Authentizitätsanspruch ziehen sich durch die Zeichnungen und Gemälde des Realisten.

Menzels Karriere ist eng mit dem Aufstieg seiner Wahl-Heimatstadt Berlin verbunden: Aus der Hauptstadt des preußischen Staates wurde, während Menzel dort lebte, die Hauptstadt des Deutschen Reiches. Die aufstrebende, schnell sich wandelnde Stadt versorgte Menzel zum einen mit einer zahlungskräftigen Kundschaft, zum anderen aber auch mit vielfältigen Motiven. Auf vielen seiner Bilder erkennt man daher auch Berliner Örtlichkeiten wieder.

Bis zum 8. August wird die Sonderausstellung zu sehen sein.

Quelle: Carmen Fischer
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