Darmstadt Amazonien-Ausstellungen im Museum für Völkerkunde in Dresden - wissenschaft.de
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Darmstadt

Amazonien-Ausstellungen im Museum für Völkerkunde in Dresden

Blick in die Amazonien-Ausstellung.

Amazonien – Indianer der Regenwälder und Savannen (bis 31.12.2011) Prächtigen Federschmuck, eindrucksvolle Masken, künstlerisch hochentwickelte Keramik sowie Langwaffen von extremer Größe: die Sonderschau „Amazonien“ gibt auf einer Ausstellungsfläche von 800 qm im Japanischen Palais einen Überblick über die verschiedenen Kulturlandschaften Amazoniens. Sie thematisiert deren Entstehung und Besonderheiten, aber auch die aktuelle Situation der Ureinwohner Amazoniens.

Les Vues du Brésil – Eine Panorama-Tapete als Reisebericht aus Brasilien (bis 28.8.2011) Panorama-Tapeten gehören nicht klassischerweise in ethnographische Sammlungen. Und dennoch waren es Mitarbeiter des Museums für Völkerkunde Dresden, die sich der faszinierenden, einst den Gartensaal des Großschönauer Damastfabrikanten Johann Gottfried Haebler schmückenden Bildtapeten wissenschaftlich und restauratorisch annahmen. Erstmals werden in einer Kabinettausstellung zwei der farbenprächtigen, um 1830 entstandenen Papierbahnen mit Brasilien-Motiven gezeigt und deren Herstellungs- und Restaurierungsprozesse erläutert. Die Ausstellung begibt sich zugleich auf die «Spurensuche» nach den Quellen der Bildmotive und bezieht auch das komplexe Thema der Restitutionsforderungen ein.

Indianer des Xing)u. Fotografien von Adão Nascimento (bis 28.8.2011 Begleitend zur Sonderausstellung „Amazonien – Indianer der Regenwälder und Savannen“ stellt das Museum für Völkerkunde Dresden aus seinen Bildbeständen 60 großformatige Fotografien des brasilianischen Fotojournalisten Adão Nascimento in einer Kabinettausstellung aus. Die meisten Aufnahmen stammen aus dem Jahre 1985, als A. Nascimento am Kuarup-Fest der Yawalapiti teilnahm. Dieses Gedenkfest für die Toten des jeweils vergangenen Jahres ist mit Initiationsriten verbunden und wird – mit regionalen Unterschieden – von allen Stämmen im Gebiet der Xingu-Quellflüsse begangen. In künstlerisch überzeugender Manier gelang es dem Bildautoren, Mensch, Kultur und Umwelt in eindrucksvollen Bildern festzuhalten.

Quelle: Museum für Völkerkunde Dresden
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