Ausstellung: die sieben Todsünden - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Ausstellung: die sieben Todsünden

„Die sieben Todsünden" (Holzschnitt von Conrad Dinckmut, 15. Jahrhundert). (Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung)

Hand aufs Herz – wissen Sie noch, welches die sieben Todsünden sind? Richtig, die Rede ist von Hochmut, Habgier, Neid, Trägheit, Völlerei, Wollust und Zorn. Dieses ethische Konzept ist das Thema einer Sonderausstellung im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim (Am Kloster 9, Tel. +49 (0)5292 9319-0). Noch bis zum 1. November 2015 kann man sich über Ursprung und Wirkung der christlichen Todsünden-Lehre informieren und den schmalen Grad zwischen Tugend und Laster ausloten.

Im 4. Jahrhundert entwickelt, erlebte die Vorstellung von den Todsünden im Mittelalter einen enormen Aufschwung und wurde zu einer moralischen Grundlage von kirchlicher Lehre und weltlichem Gesetz. Doch auch in den folgenden Epochen behielt sie ihre Geltung. Künstler aller Zeiten fühlten sich durch das Konzept angeregt und stellten die Todsünden in einprägsamen, zeittypischen Bildformeln dar. Etwa 300 Exponate – archäo‧logische Funde, Handschriften, Gemälde und zahlreiche Alltagsobjekte aus 15 Jahrhunderten – zeichnen ein lebendiges Bild der menschlichen Schwächen und Tugenden bis in die Gegenwart.

Quelle: Redaktion DAMALS
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