Die Iden des März Barock aus Antwerpen - wissenschaft.de
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Die Iden des März

Barock aus Antwerpen

Vom 11. Juni bis zum 19. September 2010 ist zum ersten Mal das Königliche Museum für Schöne Künste Antwerpen zu Gast in Hamburg: Für die Sonderausstellung „Rubens, van Dyck, Jordaens. Barock aus Antwerpen“ werden dem Bucerius Kunst Forum Werke flämischer Barockmaler ausgeliehen, von denen ein Großteil Antwerpen bislang noch nie für eine Ausstellung verlassen hat.

Der europäische Barock entfaltete sich in Antwerpen besonders glanzvoll. Neben Peter Paul Rubens prägten vor allem sein Schüler Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens die flämische Kunst des 17. Jahrhunderts. Kennzeichen des flämischen Barocks sind monumentale Gemälde, die von plastischer Malweise und dramatischer Lichtführung geprägt sind. Thematisch nehmen die Werke die Einflüsse des katholischen Italiens und der antiken Mythologie auf. Antwerpen, damals eine der reichsten Handelsstädte Europas, wurde zu einem der großen und bedeutendsten Kunstzentren.

Mit 70 repräsentativen Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphiken aus Antwerpen lässt die Ausstellung den Reichtum und die Emotionalität des flämischen Barock wieder aufleben. Höhepunkte der Ausstellung sind die „Venus Frigida“ und die „Kreuzabnahme“ von Rubens, van Dycks „Christus im Grab“ und Jordaens’ „Anbetung der Hirten“.

Das Bucerius Kunst Forum ist ein privates Kunstmuseum, das im Jahr 2002 durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet wurde.

Quelle: Carmen Fischer
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Schie|mann  〈m. 2u; nddt.; Mar.〉 Matrose [Herkunft unsicher]

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