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Geschichte|Archäologie

Bauten und Alltag der Pfahlbauer

Fischen und Netzetrocknen: Blick auf das Modell einer Pfahlbausiedlung. (Michael Müller, Münsingen; Bernisches Historisches Museum, Bern / Foto: Nadja Frey)

2011 wurden die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit stammend, sind die zahlreichen Überreste außerordentlich gut konserviert und legen ein eindrucksvolles Zeugnis von der Lebensweise der Pfahlbauer ab. Eine große Ausstellung im Bernischen Historischen Museum (Helvetiaplatz 5, Tel. +41 31 35077-11) widmet sich unter dem Titel „Die Pfahlbauer – am Wasser und über die Alpen“ vom 3. April bis zum 26. Oktober diesem Thema. Die Funde zeigen, dass Siedlungen an den Seeufern in der Zeit zwischen 4300 und 800 v. Chr. im gesamten Alpenraum existierten. Durch die fortschreitende Gletscherschmelze sind nun aber auch in höheren Lagen Objekte aus der Pfahlbauzeit aufgetaucht. Diese zeigen, dass das Hochgebirge für die damaligen Menschen durchaus ein Lebensraum war.

Die Schau veranschaulicht mit Modellen, Inszenierungen und Leuchtbildern den Alltag der Pfahlbauer. Die neuen Gletscherfunde werden erstmals gezeigt. Ein Höhepunkt ist die Ausrüstung eines jungsteinzeitlichen Jägers vom Schnidejoch (Berner Oberland), dem Schweizer „Ötzi“. Im Museumspark entstanden zwei Pfahlbauten, und auf einem Acker werden prähistorische Getreidearten angebaut.

Quelle: Redaktion DAMALS
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