Benno von Meißen: Bischof und Heiliger - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Benno von Meißen: Bischof und Heiliger

Zeugnis der Verehrung: silbernes Büstenreliquiar des heiligen Benno aus dem Jahr 1601 mit Ergänzungen aus dem 18. Jahrhundert. (Erzbistum München und Freising / Foto: Wolf-Christian von der Mülbe)

Die Albrechtsburg in Meißen ist Schauplatz einer Ausstellung, die sich vom 12. Mai bis zum 5. November 2017 mit Sachsens „erstem Heiligen“, mit Bischof Benno von Meißen, befasst. Der Titel der Schau „Ein Schatz nicht von Gold“ bezieht sich auf die große Reliquiensammlung Bennos, die anders als der größte Teil des Meißener Domschatzes erhalten geblieben ist. Benno wurde 1066 Bischof von Meißen. Mehrfach geriet er vor dem Hintergrund des Investiturstreits mit Heinrich IV. in Konflikt, was zu seiner zeitweiligen Gefangenschaft und Verbannung führte. Die Verehrung des Bischofs, dem zahlreiche Wunder nachgesagt wurden, begann schon im 13. Jahrhundert und gipfelte 1523 in seiner Heiligsprechung durch Hadrian VI., was wiederum Luther, der sich gegen die Heiligenverehrung wandte, zu einer wütenden Streitschrift veranlasste. Sogar die Gebeine Bennos wurden Streitobjekt und mussten schließlich nach München gebracht werden.

Anhand von Skulpturen, Gemälden, geistlichen Gewändern und mittelalterlichen Handschriften möchte die Schau die Geschichten um Benno von Meißen erzählen und Einblicke in die mittelalterliche Frömmigkeit geben. Mit dem eindrucksvollen Dom kann man auch die einstige Wirkungsstätte Bennos besichtigen.

Quelle: Redaktion DAMALS
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