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DAMALS-Kooperation

Bilder von Goethes Zeitgenossen

Während der Frankfurter Goethe Festwoche tritt die Schauspielerin Gertrud Gilbert als Mutter des großen Dichters auf. (Foto: Museum Giersch)

Im Rahmen des Museumsuferfests und der diesjährigen Frankfurter Goethe Festwoche sind im Museum Giersch vom 27. August bis zum 5. September 2010 eine Auswahl von sonst nicht öffentlich zugänglichen Werken Frankfurt-Kronberger Künstler aus der Zeit von dem späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert zu sehen.

Die Kronberger Malerkolonie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im beschaulichen Ort Kronberg im Taunus in der Nähe von Frankfurt gegründet. Kennzeichnend für ihre Gemälde ist die lockere Darstellung von Naturmotiven aus der ländlichen Umgebung. Die Maler knüpften einerseits an die Tradition der italienischen Landschaftsmalerei an, öffneten sich aber auch Impulsen der französischen Freilichtmalerei. Im Kontrast dazu stand die akademische Malerei, die zum Beispiel von Jakob Becker am Frankfurter Städelinstitut vertreten wurde. Auch er beeinflusste mit seinen arrangierten historisierenden Gemälden die Kronberger Künstler. Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden so neben impressionistisch geprägten Werken aus leuchtenden Farben auch weiterhin Gemälde, die sich an der Tradition der Alten Meister orientierten.

Die Ausstellung führt als Rundgang durch die Stationen der Frankfurt-Kronberger Malertradition und widmet ihren Vertretern jeweils einen eigenen Raum. Gezeigt werden Gemälde von dem Vorläufer der Bewegung Christian Georg Schütz d. Ä. aus dem 18. Jahrhundert sowie Werke der Kronberger Künstler selbst, etwa von Anton Burger, Otto Scholderer und Fritz Wucherer. Unter den 35 Exponaten der Ausstellung finden sich auch Bilder des Frankfurters Jakob Becker.

Alle Werke stammen aus der über 300 Objekte umfassenden Privatsammlung der Eheleute Carlo und Karin Giersch. Anlässlich der Goethe Festwoche beteiligt sich das Museum in der Holzmann-Villa auch mit weiteren Angeboten an den Feierlichkeiten der Stadt Frankfurt: Die Schauspielerin Gertrud Gilbert tritt als Mutter Goethes, auf und erzählt auf humorvolle Weise von den erheblichen Veränderungen der Stadt in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts, als die alten Befestigungsanlagen abgetragen wurden und auf dem Boden der ehemaligen Wälle ein Park errichtet wurde.

Von Freitag, 27. August bis zum 29. August öffnet für Bücherfreunde die seit 2005 im Rahmen der Goethe Festwoche etablierte Antiquariatsmeile in den Pavillons der Stiftung Giersch. Am gleichen Wochenende finden außerdem im Erdgeschoss des Museums zwischen 15 und 19 Uhr verschiedene Darbietungen des Frankfurter Künstlerclub e.V. statt.

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Quelle: Philipp Meller
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