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Geschichte|Archäologie

Bubikopf und Charleston: die zwanziger Jahre

Dieser farbenfrohe Umschlag von 1924 (Wiener Bohème Verlag) enthält Text und Noten zu einem beliebten Schlager der Zeit. (Sammlung Jacques Hauser / Wiener Bohème Verlag (Otto Hein), Wien/Berlin/New York 1924)

Nach den schrecklichen Erfahrungen des Ersten Weltkrieges standen die Jahre danach für Aufbruch und neu entdeckte Lust am Leben. Dies hatte unmittelbaren Einfluss auf Mode und Musik: Die Kleider wurden lockerer und kürzer, ebenso die Haare – der Bubikopf wurde zur Trendfrisur. Mit Tango, Charleston und Foxtrott kamen innovative Tanzstile aufs Parkett, die mit Jazzmusik und Schlagern harmonierten. Neue Errungenschaften wie Schellackplatte und Radio ermöglichten den Musikgenuss zu jeder Tagesszeit.

In diese wilder Welt der „Mode und Musik der Zwanziger Jahre“ entführt eine Ausstellung im HMB – Museum für Musik (Im Lohnhof 9, Tel. +41 (0)61 2058600) noch bis zum 21. August ihre Besucher. Die Ausstellung zeigt, dass die neue Bewegung nicht nur in Städten wie Berlin und Paris gefeiert wurde, sondern auch in Basel. Die gibt vielfältige Einblicke in die Kulturgeschichte des schillernden Jahrzehnts in der Schweizer Metropole. Gezeigt werden in Basel getragene Kleider sowie Werbeanzeigen für Basler Modehäuser. Auch das Ohr kommt nicht zu kurz: Von zeitgenössischem Schlager wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“ bis zur ersten Basler Jazzband gibt es vielfältige Hörbeispiele.

Quelle: Museum für Musik
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