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Geschichte+Archäologie

DAMALS-Podcast, Folge 16: Benjamin Franklin, der Gründervater

Wenn man so will, war er der Prototyp des guten US-Amerikaners: Er arbeitete sich aus kleinsten Verhältnissen nach oben, wurde reich und leistete viel für die Gemeinschaft: Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA.

Als der kleine Benjamin 1706 in Boston in die kinderreiche Familie eines Kerzenziehers hineingeboren wurde, deutete nichts auf die große Karriere hin, die ihm gelingen würde. Der aufgeweckte Junge machte eine Druckerausbildung. Drucker waren damals nicht nur Handwerker, sondern darüber hinaus Verleger und Redakteure in einer Person. Über diverse Stationen, er begann als Lehrling bei seinem Bruder James und arbeitete später sogar drei Jahre lang in England, gelang es Franklin, eine eigene Zeitung zu erwerben. Dieses nun „Pennsylvania Gazette“ genannte Blatt wurde bald zur beliebtesten Zeitung der Kolonien in Nordamerika. Und Franklin setzte die Zeitung für seine Zwecke ein.

1747 konnte es sich Franklin, inzwischen an mehr als 20 Druckereien beteiligt, leisten, dem Tagesgeschäft den Rücken zu kehren. Seine Zeit widmete er nun elektrischen Experimenten – und so erfand er auch den Blitzableiter. Längst hatte er sich in vielfacher Form in die Politik eingebracht: als Mitglied der Kolonialparlaments, als Oberst der nordamerikanischen Miliz oder als Gründer der ersten freiwilligen Feuerwehr in Philadelphia.

Seine große Zeit aber sollte noch kommen, und zwar, als sich 1770 die allmähliche Entfremdung zwischen den Kolonien und dem Mutterland zu einem heftigen Konflikt zuspitzte, der schließlich in einen Krieg mündete und zur Gründung der USA führte. Letztlich wurde Benjamin Franklin derjenige, der als Einziger alle vier Gründungsdokumente der USA unterzeichnete: die Unabhängigkeitserklärung, den Bündnisvertrag mit Frankreich, den Friedensvertrag mit Großbritannien und die Verfassung.

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Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

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